Archiv für Arne Wiechern

Bad Wildbad (Enztal)

(SWR) – 24.08.2020: Die Sendeanlage nördlich der Stadt Bad Wildbad versorgt das Enztal mit den Radioprogrammen des SWR sowie des regionalen Privatsenders. Aus einer Höhe von 60 m senden SWR1 BW (92,5 MHz/0,01 kW), SWR3 (94,3 MHz/0,1 kW) und SWR2 (98,0 MHz/0,01 kW). Die Sendeantenne für „die neue welle“ (102,6 MHz/0,1 kW) befindet sich in nur 43 m Höhe.



Größere Karte anzeigen

Strasbourg/Schiltigheim

24.08.2020: Auf dem Dach des Rathauses von Schiltigheim im Norden Straßburgs befindet sich die lokale Sendeanlage für RBS Radio Bienvenue Strasbourg. Gesendet wird aus einer Höhe von 30 m auf der Frequenz 91,9 MHz mit einer Sendeleistung von 1 kW.



Größere Karte anzeigen

Bleialf

(SWR)03.08.2020: Beim Sender Bleialf handelt es sich um einen recht unscheinbaren Füllsender-Standort des SWR, der sich etwa 2 km südwestlich des DFMG-Senders Schnee-Eifel befindet. Zum Einsatz kommt ein 42 m hoher Stahlfachwerkmast. Über die rundstrahlenden Yagi-Antennen an der Mastspitze senden: SWR1 RP (88,3 MHz/0,01 kW), SWR3 (98,9 MHz/0,1 kW) und SWR4 RP (94,6 MHz/0,1 kW). Eine gerichtete Antenne in 40 m Höhe nutzt SWR2 (99,7 MHz/0,1 kW). Im DAB+-Modus ist eine Ausstrahlung des Digital Radio-Südwest-Multiplexes für das Jahr 2021 angedacht.



Größere Karte anzeigen

Schnee-Eifel (Prüm)

(DFMG)03.08.2020: Der Sender Schnee-Eifel wurde im Jahr 1965 errichtet und befindet sich auf dem Berg Schwarzer Mann in einer Höhenlage von 690 m nahe der belgischen Grenze. Der abgespannte Stahlrohrmast hatte anfänglich eine Höhe von 223 m, wurde im Jahr 2010 nach der Einstellung der Ausstrahlung von Fernsehprogrammen allerdings auf 105 m gekürzt. Seitdem wird nur noch das Hörfunkprogramm des Deutschlandfunks (95,5 MHz/0,05 kW) ausgestrahlt. Bis zur Einführung von DVB-T in der Region am 12. November 2008 diente der Sender Schnee-Eifel als Grundnetzsender für das ZDF (Kanal 30/195 kW) und SWR Fernsehen (Kanal 40/182 kW).



Größere Karte anzeigen

Eifel (Daun/Scharteberg)

(SWR)03.08.2020: Der Sender Eifel auf dem Scharteberg nordwestlich der Stadt Daun ist mit seinem 302 m hohen Mast das höchste Bauwerk in Rheinland-Pfalz. Zum Einsatz kommt ein 1985 errichteter, abgespannter Stahlfachwerkmast, der einen älteren, 160 m hohen, ebenfalls abgespannten Mast ersetzt hat. Wegen Empfangsproblemen in abgeschatteten Tälern hatte sich der damalige SWF entschieden, den Neubau deutlich höher auszuführen. Auf UKW werden folgende Programme ausgestrahlt: SWR1 RP (91,1 MHz/8 kW), SWR3 (98,5 MHz/8 kW), SWR4 RP (93,6 MHz/8 kW), RPR.1 (102,1 MHz/20 kW) und bigFM (106,6 MHz/9,5 kW). Im DAB+-Modus senden folgende Multiplexe: DR Deutschland (Kanal 5C/4 kW, 5 kW wären zulässig) und Digital Radio Südwest mit SWR- und privaten Programmen (Kanal 11A/4 kW). Im Fernsehbereich werden im DVB-T2-Modus folgende Bouquets ausgestrahlt: ARD digital (Kanal 48/50 kW), ARD regional (Kanal 46/50 kW) und ZDFmobil (Kanal 37/50 kW). Bis zum 28. November 2018 erfolgte die Ausstrahlung noch im DVB-T-Modus: ARD digital (Kanal 46/50 kW), ARD regional (Kanal 48/50 kW) und ZDFmobil (Kanal 30/50 kW). Bis zum 12. November 2008 wurde lediglich ein Fernsehprogramm in analogem PAL ausgestrahlt: Das Erste (Kanal 23/20 kW).


Größere Karte anzeigen

Haardtkopf

(SWR)03.08.2020: Auf dem 658 m hohen Berg Haardtkopf im Hunsrück befindet sich etwa 500 m südwestlich des Gipfels seit 1952 eine Sendeanlage des SWR. Zunächst wurde ein abgespannter Fachwerkmast verwendet, der als Besonderheit einen zusätzlich an der obersten Plattform abgespannten Glasfaser-Zylinder für die TV-Antenne trug. In den Jahren 2018 bis 2019 wurde unmittelbar neben diesem Mast ein neuer, 136 m hoher Stahlfachwerktum errichtet. Da der Standort seit dem 28. November 2018 nicht mehr für die Ausstrahlung von Fernsehprogrammen genutzt wird, kommt der neue Mast ohne TV-Antennen aus. Ausgestrahlt werden heute: SWR1 RP (97,7 MHz/50 kW), SWR2 (93,0 MHz/50 kW), SWR3 (90,0 MHz/50 kW), SWR4 RP (107,1 MHz/50 kW) und RPR.1 (100,1 MHz/50 kW). Im DAB+-Modus wird das Multiplex der Digital Radio Südwest, das sowohl SWR- wie auch private Programme enthält, ausgestrahlt (Kanal 11A/10 kW). Bis zur Abschaltung im November 2018 kamen folgende DVB-T-Bouquets zur Ausstrahlung: ARD Digital (Kanal 46/50 kW), ARD regional (Kanal 48/50 kW) und ZDFmobil (Kanal 30/50 kW). Bis zum 12. November 2008 sendeten in analogem PAL: Das Erste (Kanal 25/400 KW), ZDF (Kanal 35/400 kW) und SWR Fernsehen (Kanal 55/550 kW).



Größere Karte anzeigen

Sarrebourg/Le Donon

21.07.2020: Auf dem 1009 m hohen Berg Le Donon (deutsch: Hohe Donne) befindet sich nahe des Vosegus-Tempels ein 80 m hoher, freistehender Stahlfachwerkturm. Ein Großteil seiner Sendeantennen ist durch umfangreiche GFK-Zylinder vor winterlicher Vereisung geschützt worden. Im Fernsehbereich sind leistungsstarke DVB-T-Sender installiert: R1 Metz (Kanal 23/50 kW), R2 (Kanal 26/50 kW), R3 (Kanal 47/50 kW), R4 (Kanal 22/50 kW, R6 (Kanal 25/50 kW) und R7 (Kanal 34/50 kW). Auf UKW senden: France Musique (90,3 MHz/8 kW), France Inter (93,1 MHz/8 kW) und France Culture (99,4 MHz/8 kW).



Größere Karte anzeigen

Schirmeck/Fleurichamps

21.07.2020: Der unscheinbare Stahlfachwerkmast am südwestlichen Rand der Stadt Schirmeck strahlt eine größere Anzahl von Hörfunk- und Fernsehprogrammen aus. Von den vertikalen Dipolen an der Mastspitze in 26 m Höhe senden Top Music (97,6 MHz/0,2 kW), RCB La radio de la Vallée (103,5 MHz/0,2 kW) und Virgin Radio Alsace (106,0 MHz/0,2 kW). Den einzelnen Dipol in 12 m Höhe nutzt Azur FM (104,8 MHz/0,2 kW). Im Fernsehbereich senden folgende DVB-T-Multiplexe: R1 Alsace Bas-Rhin (Kanal 48/0,016 kW), R2 (Kanal 26/0,015 kW), R3 (Kanal 47/0,015 kW), R4 (Kanal 22/0,015 kW), R6 (Kanal 25/0,015 kW) und R7 (Kanal 43/0,015 kW).



Größere Karte anzeigen

Pfänder

(ORS) – 21.07.2020: In einer Höhenlage von 1049 m befindet sich am Ostrand des Bodensees die Sendeanlage auf dem Pfänder. Der Antennenträger ist ein 95 m hoher Stahlfachmast, der in den Jahren 1955 bis 1957 errichtet wurde. An seiner Spitze befindet sich ein GFK-Zylinder, der im Jahr 2012 im Zuge eines Antennenumbaus ausgetauscht wurde. Der vorherige Zylinder war seit 1958 im Einsatz. Ausgestrahlt werden sowohl Hörfunk- wie auch Fernsehprogramme. Auf UKW senden: Hitradio Ö3 (89,6 MHz/50 kW), Ö1 (93,3 MHz/50 kW), Radio SRF 1 (96,3 MHz/2 kW), Radio SRF 2 (97,7 MHz/2 kW), Radio Vorarlberg (98,2 MHz/50 kW), FM4 (102,1 MHz/50 kW), Antenne Vorarlberg (106,5 MHz/50 kW) und Radio SRF 3 (107,5 MHz/2 kW). Im DAB+-Modus werden sowohl österreichische wie auch deutsche und Schweizer Programme ausgestrahlt: Österreichischer Bundesmux (Kanal 5B/10 kW), DR Deutschland (Kanal 5C/2 kW), SwissMediaCast D02 (Kanal 7D/10 kW), SWR BW S(Kanal 8A/10 kW), Bayern Digital Radio Allgäu (Kanal 8B/10 kW), SwissMediaCast D03 (Kanal 9B/7,9 kW), Bayern Digital Radio Obb/Schwaben (Kanal 10A/10 kW), Bayerischer Rundfunk (Kanal 11D/10 kW) und SRG SSR D01 (Kanal 12C/8,3 kW). Im Fernsehbereich kommen acht DVB-T- und DVB-T2-Multiplexe hinzu: SimpliTV Mux B (Kanal 21/71 kW), ORS Mux A (Kanal 24/71 kW), SimpliTV Mux D (Kanal 31/70 kW), SimpliTV Mux F (Kanal 42/70 kW), ARD Digital (Kanal 45/10 kW), ARD regional Südbayern (Kanal 46/10 kW), SimpliTV Mux C (Kanal 55/60 kW) und SimpliTV Mux E (Kanal 59/70 kW).



Größere Karte anzeigen

Lauterach

(ORS)21.07.2020: Die Sendeanlage in Lauterach ging bereits im November 1933 in Betrieb und diente viele Jahre der Ausstrahlung von Mittelwellen-Hörfunk. Genutzt wurde zunächst die Frequenz 1294 kHz, zunächst mit 0,2 kW, dann mit 2 kW, nach einer Modernisierung im Jahr 1936 mit 5 kW. Im Jahr 1945 wurde eine Gleichwelle mit dem Sender Aldrans auf 519 kHz gebildet – im Jahr 1950 wechselte man auf 629 kHz. Die Leistung wurde im Jahr 1955 auf 25 kW erhöht. Hinzu kam ein Sender für das zweite Programm des Österreichischen Rundfunks auf 1025 kHz mit 10 kW. Ein Programmtausch erfolgt 1967. Ö1 sendete fortan auf 1025 kHz, Ö2 auf 629 kHz. Letztere Frequenz wurde 1977 außer Betrieb genommen. Der 25 kW-Sender wurde auf 1025 kHz umgestimmt. Ein weiterer 25 kW-Sender wurde nach Lauterach umgesetzt, sodass für einige Zeit sogar eine kombinierte Sendeleistung von 50 kW erreicht wurde, bevor es im Jahr 1987 zu einer Reduzierung auf 25 kW kam. Zum 1. Januar 1995 wurde die Mittelwellenanlage komplett stillgelegt. Anschließend wurden UKW- und analoge TV-Programme (ORF 1, Kanal 47, 2 kW und ORF 2, Kanal 39, 2 kW) ausgestrahlt. Zeitweise diente die Anlage bis Dezember 2010 auch der Ausstrahlung eines DVB-H-Bouquets auf Kanal 31. Heute werden jedoch ausschließlich UKW-Radioprogramme verbreitet: Ö1 (104,5 MHz/0,2 kW), Radio Vorarlberg (94,5 MHz/0,2 kW) und Hitradio Ö3 (88,6 MHz/0,2 kW).



Größere Karte anzeigen

Lindau/Hoyerberg

(DFMG)21.07.2020: Für die Region Lindau wird von diesem unscheinbaren Schleuderbetonmast eine Vielzahl von Radioprogrammen ausgestrahlt. In 36 m Höhe befindet sich die Antenne für RSA Radio Bodensee (103,6 MHz/0,5 kW) und Antenne Bayern (99,0 MHz/0,5 kW). Eine Antenne in 41 m Höhe nutzen BR Klassik (87,6 MHz/0,1 kW) und B5 aktuell (100,4 MHz/0,1 kW). Eine weitere Antenne befindet sich in 45 m Höhe für die Programme Bayern 1 Schwaben (88,1 MHz/0,1 kW), Bayern 2 Südbayern (92,0 MHz/0,5 kW) und Bayern 3 (94,0 MHz/0,5 kW).



Größere Karte anzeigen

Konstanz

(DFMG)21.07.2020: Auf dem Dach des Konstanzer Fernmeldehochhauses sind mehrere UKW-Sendeantennen installiert. In 72 m Höhe befinden sich Antennen für die Schweizer Programme Radio SRF 1 Ostschweiz (96,7 MHz/0,05 kW) und Radio SRF 3 (95,6 MHz/0,05 kW). Eine weitere Antenne in 86 m Höhe strahlt Deutschlandfunk Kultur (94,5 MHz/0,2 kW) aus. Über die weitaus höchste Sendeleistung verfügt Radio Seefunk (101,8 MHz/10 kW) mit einer vertikal polarisierten Antennenanlage in 86 m Höhe. Im DAB+-Modus werden drei Schweizer Multiplexe ausgestrahlt: SRG SSR D01 (Kanal 12C/3,5 kW), SMC D02 (Kanal 7D/1,9 kW) und SMC D03 O-CH (Kanal 9B/1,9 kW). Geplant ist außerdem die Ausstrahlung des DAB+-Multiplexes SWR BW S (Kanal 8A/2 kW).



Größere Karte anzeigen

Langenburg

(DFMG)10.07.2020: Etwa 1 km nordöstlich des zu Langenburg gehörenden Weilers Atzenrod befindet sich der Grundnetzsender Langenburg. Die Anlage besteht aus einem ursprünglich 173 m hohen Stahlrohrmast und wurde im Jahr 1966 errichtet. An seiner Spitze befand sich bis zum Jahr 2008 eine Fernseh-Sendeantenne in einem GFK-Zylinder, über die ab 21. Dezember 1966 das ZDF (Kanal 28/200 kW) und ab 1969 zusätzlich Südwest 3 (Kanal 42/200 kW) ausgestrahlt wurde. Mit Betriebsaufnahme von DVB-T am Standort Waldenburg im Jahr 2008 wurden diese Sender abgeschaltet – der GFK-Zylinder wurde anschließend demontiert. Die Gesamthöhe des Masts verringerte sich auf 150 m. Seitdem dient die Anlage nur noch der Ausstrahlung von UKW-Hörfunk. Zunächst nutzte ab 1987 der Regionalsender Radio Ton die Frequenz 100,1 MHz, musste  die Frequenz aber 1994 an Antenne 1 abgeben. Radio Ton sendet seitdem auf 88,6 MHz (1 kW). Die Strahlungsleistung von Antenne 1 ist mit 50 kW deutlich höher. Als der bisherige Sendernetzbetreiber Media Broadcast die Antennennutzungskosten deutlich erhöhen wollte, ist Antenne 1 dazu übergegangen, seine Antennenanlage selbst zu betreiben. Unterhalb der bisherigen Sendeantenne wurde dazu eine Vielzahl kleinerer Yagi-Antennen angebracht. Die bisherige Antennenanlage wurde später entfernt.



Größere Karte anzeigen

Pforzheim-Dillweissenstein

(DFMG)10.07.2020: Nördlich des Pforzheimer Stadtteils Dillweissenstein befindet sich an einer Serpentine der Huchenfelder Straße ein Stahlgittermast, über den die beiden UKW-Programme des DeutschlandRadios abgestrahlt werden. Der Deutschlandfunk sendet über eine einzelne Yagi-Antenne in 42 m Höhe (89,2 MHz/0,1 kW), Deutschlandfunk Kultur verwendet eine weitere Antenne, bestehend aus vier Yagi-Antennen an der Mastspitze, in 52 m Höhe (95,2 MHz/0,5 kW).



Größere Karte anzeigen

Pforzheim-Arlinger

(SWR)10.07.2020: Etwa 500 m westlich des Pforzheimer Stadtteils Arlinger befindet sich südlich eines großen Umspannwerks ein recht unscheinbarer Stahlgittermast, an dessen Spitze in 37 m Höhe zwei Antennenfelder zur Ausstrahlung von UKW-Hörfunk montiert sind. Derzeit sind auf Sendung: SWR2 (88,1 MHz/ 3,2 kW) und DASDING (97,4 MHz/1 kW). Geplant ist die Ausstrahlung eines weiteren Programms auf 104,3 MHz (0,1 kW).


Größere Karte anzeigen

Göppingen/Landratsamt

03.07.2020: Auf dem Dach des Göppinger Landratsamtes befindet sich die Sendeantenne von „Radio fips“, einem sogenannten ‚freien Radio“, das sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Sponsoring finanziert. Die Sendeantenne besteht aus vier Yagi-Antennen, die in einer Höhe von 40 m über Grund montiert sind (89,0 MHz/0,1 kW).



Größere Karte anzeigen

Göppingen/Bartenhöhe

(DFMG)03.07.2020: In einer Höhe von 41 m sind an der Spitze dieses Schleuderbetonmasts vier Yagi-Antennen montiert, die das Stuttgarter Lokal-Programm „Die neue 107.7“ für den Raum Göppingen ausstrahlen (106,1 MHz/1 kW). Eine leichte Ausblendung gibt es hierbei Richtung Nordwesten.



Größere Karte anzeigen

Koblenz (Dieblich-Naßheck)

(SWR)19.05.2020: Die vom damaligen Südwestfunk SWF im Jahr 1964 errichtete Sendeanlage trägt auch die Bezeichnung Koblenz/Waldesch. Sie befindet sich 12 km südwestlich von Koblenz in der Nähe der Autobahnraststätte Mosel an der A61. Der Antennenträger ist ein 280 m hoher Stahlfachwerkmast. Nach dem Sender Eifel/Scharteberg ist er das zweithöchste Bauwerk in Rheinland-Pfalz. Bis zum Wechsel auf den DVB-T-Standard in der Region im Jahr 2008 wurde von dieser Anlage das Fernsehprogramm der ARD in analogem PAL ausgestrahlt (Kanal 6/50 kW). Seitdem dient die Anlage dem SWR ausschließlich als Hörfunksender. Auf UKW werden ausgestrahlt: SWR1 RP (96,1 MHz/10 kW), SWR2 (94,0 MHz/40 kW), SWR3 (91,6 MHz/40 kW), SWR4 RP (107,4 MHz/40 kW) und DASDING (99,4 MHz/0,2 kW). Hinzu kommt im DAB+-Standard das SWR RP-Multiplex (Kanal 11A/10 kW). Aufsehen erregte am 18. Januar 1979 ein rechtextremistisch motivierter Sprengstoffanschlag auf den Sendemast, der aber nur Zuleitungen beschädigte. Außerdem kollidierte am 13. September 2015 ein Motorsegler mit Teilen des Sendemastes und stürzte ab. Der Pilot und dessen an Bord befindliche Tochter kamen dabei ums Leben.



Größere Karte anzeigen

Ulm-Jungingen

(privat, ehemals SWR)18.05.2020: Der damalige Süddeutsche Rundfunk SDR errichtete den 51 m hohen, gegen Erde isolierten Stahlfachwerkmast im Jahr 1951 und sendete von 1952 bis in die 80er Jahre hinein sein Programm SDR 1 zunächst auf 1169 kHz, nach der Genfer Wellenkonferenz im Jahr 1978 dann auf 711 kHz. Später wurde jeweils tagsüber auf SDR 3 gewechselt. Von August 1998 bis Juli 2002 wurde SWR 1 Baden-Württemberg ausgestrahlt, anschließend das damals neue Wortprogramm SWR cont.ra. Die Sendeleistung betrug bis zum 8. März 2010 5 kW. Anschließend folgte ein Wechsel zur neuenFrequenz 1413 kHz mit 1 kW. Am 30. Dezember 2011 wurde der Mittelwellensender Ulm-Jungingen abgeschaltet, weil der SWR die Gelder für die kostenintensive Mittelwellen-Ausstrahlung in den Ausbau des DAB+-Netzes investieren wollte. Zwei Jahre später konnte das Gelände an Funkamateure veräußert werden, die den Sendemast weiterhin nutzen können. Die Sendegerätschaften wurden jedoch zuvor vom SWR entfernt.



Größere Karte anzeigen

Ulm-Ermingen

(DFMG)18.05.2020: Die damalige Deutsche Bundespost errichtete den Sendeturm nördlich der zu Ulm gehörenden Ortschaft Ermingen in den Jahren 1963/64. Bei der Anlage handelt es sich um einen sogenannten Typenturm D, von dem deutschlandweit nur fünf Exemplare gebaut wurden. Die gesamte Anlage hat eine Höhe von 154,6 m, wovon etwa 110 m auf den Betonschaft entfallen, 29,9 m auf einen Stahlrohraufsatz und 15,3 m auf den GFK-Zylinder an der Spitze, in dem sich die Antennen für das digitale Fernsehen befinden. Am 27. November 2007 endete die analoge Übertragung von TV-Signalen. Bis dahin waren auf Sendung: ZDF (Kanal 33/380 kW), Sat.1 (Kanal 36/3,3 kW), RTL (Kanal 39/3,3 kW), DSF (Kanal 48/5 kW), Pro Sieben (Kanal 51/1 kW) und SWR Fernsehen (Kanal 54/330 kW). Anschließend wurden drei digitale DVB-T-Multiplexe übertragen: ARD digital (Kanal 43/50 kW), ARD regional (Kanal 40/50 kW) und ZDF mobil (Kanal 22/50 kW). Mit dem Wechsel zu DVB-T2 im Jahr 2018 erhöhte sich die Anzahl der ausgestrahlten Multiplexe sprunghaft: SWR1 HD (Kanal 43/50 kW), SWR2 HD (Kanal 47/ 50 kW), ZDF HD (Kanal 37/ 50 kW), freenet1 (Kanal 33/50 kW), freenet2-bay (Kanal 39/50 kW) und freenet3 (Kanal 36/50 kW). Im Hörfunk-Bereich werden folgende UKW-Programme ausgestrahlt: Deutschlandfunk Kultur (91,5 MHz/1 kW), bigFM (99,7 MHz/1 kW), Radio 7 (101,8 MHz/10 kW), Radio free fm (102,6 MHz/1 kW), Deutschlandfunk (103,5 MHz/0,5 kW) und Donau3FM (105,9 MHz/5 kW).



Größere Karte anzeigen

Ulm/Kuhberg

(SWR)17.05.2020: Der damalige Süddeutsche Rundfunk (SDR) richtete im Jahr 1960 den Standort auf dem Kuhberg in einer Höhenlage von 584 m ü.NN. ein und löste damit eine Sendeanlage im Nordostturm der Wilhelmsburg ab. Die Höhe des Turms wurde im September 2013 noch einmal vergrößert, um zusätzliche und leistungsfährigere Antennen insbesondere für die DAB+-Ausstrahlung aufnehmen zu können – bis dahin betrug die Gesamthöhe 87 m. Abgestrahlt wird heute eine Vielzahl von Hörfunkprogrammen. Auf UKW sind dies: SWR2 (89,2 MHz/10 kW), SWR1 BW (92,6 MHz/10 kW), SWR4 BW (94,5 MHz/10 kW), Bayern 2 (96,3 MHz/0,1 kW), SWR3 (97,4 MHz/10 kW), Bayern 3 (98,4 MHz/0,1 kW), DASDING (98,9 MHz/1 kW) und B5 aktuell (107,4 MHz/0,1 kW). Im DAB+-Modus sind es folgende Multiplexe: DR Deutschland (Kanal 5C/10 kW), SWR BW S (Kanal 8D/10 kW), Bayern Digital Radio Obb/Schwaben (Kanal 10A/8 kW), DRS BW (Kanal 11B/1 KW, zulässig sind bis zu 10 kW) und BR Bayern (Kanal 11D/10 kW). Abgeschaltet wurde mit dem Start von DVB-T in der Region der analoge TV-Sender für die ARD (Kanal 11/0,2 kW).


Größere Karte anzeigen

Ravensburg/Höchsten

(DFMG)17.10.2020: Der 172 m hohe Stahlrohrmast wurde im Jahr 1969 nahe des Berggipfels Höchsten in 825 m ü.NN. errichtet. Nach dem Abriss des Hauptmastes des Anlage Bodenseesender ist er das höchste Bauwerk im Landkreis Sigmaringen. Wenige Meter nordöstlich des Stahlrohrmasts befindet sich noch ein niedrigerer Stahlfachwerkmast, der ebenfalls auf den Bildern zu sehen ist. Er diente ab 1961 zunächst zur Ausstrahlung des ZDF, bevor auch dessen Sendeanlage auf den Stahlrohrmast umzog. Zunächst wurden viele Jahre das ZDF (Kanal 37/270 kW) und das SWR Fernsehen bzw. dessen Vorläufer (Kanal 40/290 kW) in analogem PAL ausgestrahlt. Vom 27. November 2007 nahm der Sender den DVB-T-Betrieb auf – am 24. Oktober 2018 wurden die Anlagen auf DVB-T2 umgeschaltet. Seitdem senden die Multiplexe ARD digital (Kanal 43/50 kW), ARD regional (Kanal 47/50 kW) und ZDF (Kanal 37/50 kW). Im Hörfunkbereich wird das DR Deutschland-Multiplex (Kanal 5C/10 kW) ausgestrahlt.



Größere Karte anzeigen

Vatikanstadt

16.05.2020: Radio Vatikan hat über viele Jahre seine Programme sowohl auf UKW für die nähere Umgebung als auch auf Mittel- und Kurzwelle über eigene Sendeanlagen ausgestrahlt. Bis 2012 wurde die Mittelwellen-Frequenz 1611 kHz – zeitweise sogar im digitalen DRM-Modus – genutzt. Außerdem kamen bis November 2016 auch die Frequenzen 585 kHz und 1260 kHz zum Einsatz. Die Antennen der Kurzwellensender wurden im Februar 2017 abgerissen. Heute werden noch folgende Programme auf UKW gesendet: Radio Zeta (93,3 MHz/10 kW), Radio inBlu (96,3 MHz/10 kW) sowie Radio Vaticana auf zwei Frequenzen (103,8 MHz/10 kW und 105,0 MHz/15 kW). Zudem wird das DAB+-Multiplex Vaticano (Kanal 12D/1 kW) ausgestrahlt.


Größere Karte anzeigen

Diez/Geisenberg (Lahntal)

(SWR)14.05.2020: Über die Sendeanlage auf dem Diezer Geisenberg werden im UKW-Bereich vier Hörfunkprogramme ausgestrahlt: SWR1 RP (88,4 MHz/0,1 kW), SWR2 (93,4 MHz/0,1 kW), SWR3 (98,2 MHz/0,1 kW) und SWR4 RP (87,9 MHz/0,1 kW). Die non-direktionale Sendeantenne befindet sich in einer Höhe von 31 m. Seit dem 12.12.2019 ist zudem das DAB+-Multiplex SWR RP (Kanal 11A/2 kW) auf Sendung.



Größere Karte anzeigen

Offenburg

(DFMG)10.05.2020: Die Sendeanlage befindet sich südöstlich der Ortschaft Zunsweier auf dem Höhenzug Silberköpfle. Die Spitze des 60 m hohen Masts trägt drei Antennenfelder, die das Programm Hitradio OHR (104,9 MHz/5 kW) ausstrahlen. Das Regionalradio für die Ortenau hat die Frequenz in den Anfangsjahren zunächst am deutlich niedriger gelegenen Fernmeldeturm Willstätt in der Rheinebene genutzt, bevor schließlich diese Anlage bei Zunsweier zum Einsatz kam, die aufgrund ihrer Höhenlage von 350 m eine weitaus bessere Reichweite erlaubt.



Größere Karte anzeigen

Lahr/Schutterlindenberg

(DFMG)10.05.2020: Auf dem 296 m hohen Schutterlindenberg nördlich der Stadt Lahr befinden sich zwei Sendeanlagen. Der unscheinbare, deutlich kleinere Mast ist der Sendestandort Schutterlindenberg-Ost und trägt an seiner Spitze zwei vertikale Dipole zur Ausstrahlung von DAB+-Signalen. Gesendet werden von diesem Standort die Multiplexe SWR BW S (Kanal 8D/0,7 kW, zulässig wäre bis zu 1 kW) und DRS BW (Kanal 11B/0,7 kW, zulässig wäre auch hier bis zu 1 kW). Der weiter westlich gelegene Betonturm (Standort Lahr/Schutterlindenberg) trägt an seinem Schaft drei horizontal montierte Dipole zur Ausstrahlung des Programms Hitradio OHR (107,4 MHz/5 kW).


Größere Karte anzeigen

Hochrheinsender

(DFMG)14.04.2020: Der Hochrheinsender (oder Sender Hochrhein) ist ein früherer Grundnetzsender südwestlich der Ortschaft Bergalingen. Der 184 m hohe Stahlrohrmast wurde im Jahr 1966 in einer Höhenlage von etwa 800 m errichtet und übertrug viele Jahre die Fernsehprogramme ZDF (Kanal 39/230 kW) und SWR-Fernsehen (Kanal 52/235 kW) in analogem PAL. Im Juli 2007 wurde die Region auf den digitalen DVB-T-Standard umgestellt. Fortan wurden die Multiplexe ARD digital (Kanal 52/50 kW), ZDF mobil (Kanal 33/50 kW) und SWR regional (Kanal 39/50 kW) übertragen. Am 8. November 2018 sollte der nächste Technologiesprung erfolgen: Der Südwesten Deutschlands wurde auf den Nachfolgestandard DVB-T2 umgestellt – für den Hochrheinsender bedeutete dies im Fernsehbereich allerdings das Aus. Da die Privatsender nicht bereit waren, ihre Multiplexe ebenfalls über diese Anlage auszustrahlen, wollte der öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Nutzung des Hochrheinsenders nicht allein finanzieren. Demzufolge ist in der Region ein terrestrisch-digitaler Fernsehempfang heute nicht mehr möglich. Genutzt wird die Anlage heute nur noch zur Übertragung von Hörfunk im DAB+-Modus, Ausgestrahlt wird das DR Deutschland-Multiplex auf Kanal 5C (5 kW).



Größere Karte anzeigen

Hohe Möhr

(SWR)14.04.2020: Auf dem 983 m hohen Berg Hohe Möhr im Landkreis Lörrach betreibt der Südwestrundfunk eine Sendeanlage auf einem 77 m hohen Stahlfachwerkmast. Ausgestrahlt werden im UKW-Bereich die Programme SWR1 BW (87,6 MHz/0,1 kW), SWR2 (96,8 MHz/0,5 kW); SWR4 FR (100,2 MHz/0,5 kW) und Freies Radio Wiesental (104,5 MHz/0,5 kW). Bevor der Fernsehempfang in der Region auf den DVB-T-Standard umgestellt wurde, hat der SWR den Standort Hohe Möhr außerdem zur Ausstrahlung der ARD (Kanal 55/4 kW) genutzt.



Größere Karte anzeigen

Blauen

(DFMG)29.03.2020: Auf dem 1164 m hohen Berg Blauen im Südschwarzwald befindet sich seit 1985 ein 96,5 m hoher Typenturm 14 der damaligen Deutschen Bundespost. Der Turm sollte zunächst 120 m hoch werden – allerdings konnten Gegner des Projekts eine Höhenreduzierung erreichen. Hauptversorgungsgebiet des Senders ist das südliche Oberrheintal. Durch die günstige Lage sind die Programme aber auch problemlos in der Nordwestschweiz und im Elsass zu empfangen. Bis Ende der 80er Jahre konnten die Radioprogramme vom Blauen sogar östlich der Vogesen gehört werden. Nach Einsprüchen aus Frankreich musste am Blauen die Antennenkonfiguration dahingehend geändert werden, dass sämtliche UKW-Frequenzen Richtung Westen nahezu komplett ausgeblendet werden. Alle UKW-Sender strahlen heute gerichtet nach Nordosten, Osten und Südosten: SWR1 BW (89,2 MHz), SWR2 (92,6 MHz), SWR3 (97,0 MHz) Radio Regenbogen (101,1 MHz) und baden fm (106,0 MHz) mit jeweils 8,4 kW. Der Deutschlandfunk (105,1 MHz) sendet mit 10 kW. Hinzu kommen zwei DAB+-Multiplexe, die ebenfalls Richtung Westen ausgeblendet sind: DRDeutschland (Kanal 5C / 5 kW) und SWR BW S (Kanal 8D / 4 kW). Im Fernsehbereich spielte der Sender Blauen stets nur eine untergeordnete Rolle und ist heute inaktiv. Vor der Umstellung auf DVB-T in der Region im Jahr 2007 waren drei Fernsehfüllsender on air: ARD (Kanal 40), ZDF (Kanal  54) und SWR Fernsehen (Kanal 57). Die Leistung betrug jeweils 0,01 kW. Da der rot-weiße GFK-Zylinder an der Spitze des Turms inzwischen funktionslos geworden ist, hat der Betreiber Anfang 2020 die Genehmigung erhalten, den Zylinder demontieren zu dürfen.



Größere Karte anzeigen

Vogtsburg/Totenkopf

(DFMG)29.03.2020: Der 151 m hohe Fernmeldeturm Vogtsburg/Totenkopf befindet sich inmitten des Kaiserstuhls. Durch seine exponierte Lage ist er weithin sichtbar. Der Turm wurde in den Jahren 1985 bis 1987 erbaut. Zuvor befand sich an dieser Stelle ein Stahlgittermast, der im Jahr 1961 errichtet worden war. Auf UKW werden die Radioprogramme SWR 4 Freiburg (100,7 MHz / 1 kW) und Radio Dreyeckland (102,3 MHz / 1 kW) ausgestrahlt. Hinzu kommen die DAB+-Multiplexe DRDeutschland (Kanal 5C / 5 kW) und DRS BW (Kanal 11 B / 1 kW). Wechselvoll ist die Geschichte der ausgestrahlten Fernsehprogramme. Seit dem 8. November 2017 werden folgende Bouquets im DVB-T2-Modus gesendet: ARD (Kanal 36), ZDF (Kanal 32), ARD SWR (Kanal 39), freenet 1 (Kanal 28), freenet 2 (Kanal 42) und freenet 3 (Kanal 29). Die Leistung beträgt bei allen Bouquets 50 kW. Zuvor waren seit dem 10. Juli 2007 drei DVB-T-Bouquets on air: ARD Digital (Kanal 52), ZDF mobil (Kanal 33) und ARD regional (Kanal 39). Auch hier betrug die Sendeleistung jeweils 50 kW. Bis dahin war der Turm ein Grundnetzsender für ZDF (Kanal 33) und SWR Fernsehen (Kanal 58) mit jeweils 500 kW. Deutlich schwächer waren die Sender für SAT.1 (Kanal 36) und RTL (Kanal 38) mit jeweils 0,31 kW.



Größere Karte anzeigen

Titisee-Neustadt/Hochfirst

(DFMG)29.03.2020: Auf dem 1.190 m hohen Berg Hochfirst befindet sich der im Jahr 1890 in Stahlfachwerkbauweise errichtete Hochfirstturm. Eine Besonderheit des Turms ist die zusätzliche Abspannung durch Pardunen – die Anlage steht seit 1989 unter Denkmalschutz. Der Turm war von Mai 2014 bis März 2015 wegen statischer Probleme gesperrt, kann heute gegen ein Entgelt wieder besucht werden. Anfang 2018 wurde der Zugang zum Turm erneut gesperrt – es war vermutet worden, dass die Strahlenbelastung der Sendeantennen die Gesundheit der Besucher beeinträchtigen könnte. An der Spitze des Hochfirstturms sind zwei Yagi-Antennen montiert, über die baden.fm auf 106,6 MHz mit einer Leistung von 0,25 kW sendet. Vor der Umstellung auf DVB-T in der Region befand sich an diesem Standort auch ein Fernsehfüllsender.



Größere Karte anzeigen

Straubing/Raststätte Bayerischer Wald

(DFMG)16.01.2020: Unmittelbar nordwestlich der Autobahnraststätte Bayerischer Wald an der A3 befindet sich ein Mobilfunkmast, an dessen Spitze in einer Höhe von 48 m UKW-Kreuzdipole montiert sind. Ausgestrahlt wird von hier das Programm von „Radio AWN“ auf 87,9 MHz mit einer Leistung von 1 kW.



Größere Karte anzeigen

Metz/Luttange

(TDF)26.08.2019: Der 237 m hohe Sendermast Metz/Luttange befindet sich in einer Höhenlage von 276 m rund 18 km nord-nordöstlich der lothringischen Stadt Metz. Im UKW-Bereich sind vier sehr starke Sendeanlagen aktiv: France Musique (89,7 MHz/126 kW), France Culture (94,5 MHz/126 kW), France Inter (99,8 MHz/126 kW) und France Info (106,8 MHz/100 kW). Die UKW-Antennen befinden sich in einer Höhe von 175 m. Eine DAB+-Ausstrahlung ist derzeit nicht vorgesehen. Bis zum 28. September 2010 wurden von diesem Standort fünf analoge TV-Programme abgestrahlt: TF1 (Kanal 37/590 kW), France 2 (Kanal 34/590 kW), France 3 Metz (Kanal 31/590 kW), Canal+ (Kanal 5/45 kW) und France 5/arte (Kanal 39/180 kW). Heute werden TV-Programme ausschließlich im DVB-T-Modus angeboten. Folgende Multiplexe sind auf Sendung: R1 (Kanal 36/100 kW), R2 (Kanal 31/87 kW, zulässig sind 200 kW), R3 (Kanal 47/80 kW), R4 (Kanal 22/85,7 kW, zulässig sind 200 kW), R6 (Kanal 29/86 kW) und R7 (Kanal 39/90 kW, zulässig sind 200 kW).



Größere Karte anzeigen

Donnersberg

(SWR)06.08.2019: Der Grundnetzsender Donnersberg wurde in den Jahren 1961 und 1962 vom damaligen Südwestfunk in einer Höhenlage von 670,52 m auf dem Donnersberg bei Dannenfels errichtet. In unmittelbarer Nachbarschaft befanden sich zur Zeit des Kalten Krieges umfangreiche Funkanlagen der US Army. Der Sender Donnersberg hatte zunächst eine Höhe von 207,04 m – im Oktober 2007 wurde jedoch die Mastspitze für die Ertüchtigung zur DVB-T-Ausstrahlung ausgetauscht. Seitdem ist der Turm nur noch 204,82 m hoch. Durch seine exponierte Lage ist der Turm weithin sichtbar und versorgt große Teile der Pfalz ohne die Südpfalz, die Nahe-Region, Rheinhessen, den Rhein-Neckar-Raum und das Rheintal zwischen Bruchsal und Wiesbaden mit Funksignalen. Die Schaftdicke nimmt vom Fußpunkt zur Spitze hin deutlich ab: In Bodenhöhe beträgt der Durchmesser 20 m, in der Mitte des Turmes 4,50 m, an der Spitze hingegen nur noch 2 m. Ausgestrahlt werden auf UKW aus einer Höhe von 156 m SWR1 RP (99,1 MHz), SWR2 (92,0 MHz), SWR3 (101,1 MHz) und SWR4 RP Pfalz Radio (105,6 MHz). Die Strahlungsleistung beträgt bei allen Programmen 60 kW – das Strahlungsdiagramm ist rund. Im DAB plus-Modus kommt das SWR RP-Multiplex auf Kanal 11A mit einer Leistung von 2,5 kW hinzu. Wechselvoll war die Geschichte der TV-Ausstrahlungen: Bis zum 4. Dezember 2007 sendeten in analogem PAL: ARD (Kanal 10/100 kW), ZDF (Kanal 37/250 kW) und das SWR Fernsehen (Kanal 60/250 kW). Die analogen Ausstahlungen wurden durch mehrere DVB-Bouquets abgelöst: ARD Digital (Kanal 57/50 kW), ARD regional (Kanal 44/50 kW) und ZDFmobil (Kanal 30/50 kW). Am 28. November 2018 wurden die DVB-T-Ausstrahlungen durch DVB-T2 ersetzt: SWR1 HD (Kanal 30/50 kW), ZDF HD (Kanal 37/50 kW) und SWR2 HD (Kanal 46/50 kW).



Größere Karte anzeigen

Darmstadt-Weiterstadt

(hr)06.08.2019: Der 75 m hohe Stahlfachwerkturm östlich der Autobahn 5 zwischen Darmstadt und Frankfurt gelegen fällt durch seine UKW-Superturnstile-Antenne an der Mastspitze ins Auge. Genutzt wird sie für die Ausstrahlung von YOU FM (104,3 MHz/0,8 kW) und hr-iNFO (107,0 MHz/5 kW). Yagi-Antennen nutzen hingegen Deutschlandfunk Kultur in 62 m Höhe (98,2 MHz/0,25 kW) und Radyo Metropol FM Hessen in 64 m Höhe (102,0 MHz/0,4 kW). Im DAB plus-Modus wird das hr Radio-Multiplex (Kanal 7B/2,5 kW) in vertikaler Polarisation abgestrahlt. Auch für TV-Ausstrahlungen wird der Standort Darmstadt-Weiterstadt genutzt. Im DVB T2-Modus werden in vertikaler Polarisation folgende Bouquets gesendet: ARD-HR HD (Kanal 42/10 kW), HR HD (Kanal 34/10 kW), ZDF HD (Kanal 22/10 kW), freenet1 Rhein-Main (Kanal 31/10 kW), freenet2 (Kanal 25/10 kW), freenet3 (Kanal 47/10 kW).



Größere Karte anzeigen

Saverne/Durningen

09.07.2019: Auf einer Anhöhe am nördlichen Ortsrand des kleinen Dorfes Durningen, verdeckt von zahlreichen Bäumen, befindet sich dieser unscheinbare, 16 m hohe Fachwerkgittermast. An dessen Spitze wird über zwei vertikale Dipole das Programm des elsässischen Lokalsenders „Frequence Verte“ auf 92,8 MHz mit einer Leistung von 1 kW übertragen. Die Reichweite dieses Senders ist überraschend groß. Selbst in gut 50 km Entfernung in der Region Rastatt/Baden-Baden ist das Programm problemlos zu empfangen.



Größere Karte anzeigen

Baiersbronn (Oberes Murgtal)

07.06.2019: Unmittelbar neben dem Rinkenturm nordwestlich von Baiersbronn auf dem 760 m hohen Rinkenkopf gelegen bildet ein Schleuderbetonmast mit danebenliegender Blockhütte den Sender Oberes Murgtal. Auf UKW wird das Programm SWR4 Radio Südbaden (87,9 MHz/0,1 kW) ausgestrahlt. Am 1. Januar 2016 endete die Ausstrahlung des Freien Radios Freudenstadt auf 104,1 MHz (0,1 kW). Ferner sind die Frequenzen 96,8 MHz (0,1 kW) und 99,2 MHz (0,1 kW) koordiniert. Seit dem 14. November 2018 wird außerdem das DAB plus-Multiplex SWR BW S auf Kanal 8D mit einer Leistung von 1,4 kW ausgestrahlt.



Größere Karte anzeigen

Murgtal (Forbach/Draberg)

(DFMG)07.06.2019: Auf dem 965 m hohen Draberg nordöstlich von Forbach befindet sich die Sendeanlage Murgtal. Als Antennenträger dient ein freistehender Fachwerkturm. Auf UKW werden die Programme SWR1 BW (89,1 MHz/0,05 kW) und SWR3 (97,5 MHz/0,05 kW) ausgestrahlt. Trotz der nur geringen Sendeleistung hat der Sender Murgtal durch seine exponierte Lage eine überraschend hohe Reichweite. Sogar in Frankreich können die Programme noch empfangen werden. Seit dem 25. April 2019 wird von diesem Standort auch das DAB plus-Multiplex SWR BW N auf Kanal 9D übertragen. Die Sendeleistung beträgt 3 kW. Vor der Umstellung auf DVB-T in der Region wurde der Standort zudem als analoger Fernsehfüllsender verwendet: Das Erste (Kanal 33/0,25 kW), ZDF (Kanal 30/0,25 kW) und SWR Fernsehen (Kanal 46/0,25 kW).



Größere Karte anzeigen

Strasbourg/Université

07.06.2019: Vom Dach des Institut Le Bel der Universtität Straßburg wird das DAB plus-Multiplex SXBLOCAL + auf Kanal 6C ausgestrahlt. Die Sendeleistung beträgt 4 kW.



Größere Karte anzeigen

Pirmasens/’Banana Building‘

(AFN)23.05.2019: Das US-amerikanische Armee-Radio „AFN The Eagle“ wird in Pirmasens vom Dach des sogenannten ‚Banana Building‘ ausgestrahlt. Verwendet werden in einer Höhe von 31 m hierbei zwei zirkular strahlende Sendeantennen. Die Sendegerätschaften sind offenbar im Dachgeschoss unterhalb der Antennen untergebracht – erkennbar an der vor der Fensteröffnung montierten Klimaanlage. Genutzt wird die Frequenz 103,0 MHz mit einer Leistung von 0,375 kW. Im Gegensatz zu anderen AFN-Sendern in Deutschland wird in Pirmasens kein RDS-Signal ausgestrahlt. Überraschend ist die trotz nur geringer Leistung hohe Reichweite dieses Senders, der im Westen weit bis hinter Zweibrücken, im Norden bis an die Stadtgrenze von Kaiserslautern reicht.



Größere Karte anzeigen

Schweden: Stockholm/Kaknästornet

(TERACOM) – 21.05.2019: Der Kaknästornet in der schwedischen Hauptstadt Stockholm befindet sich im Stadtteil Djurgården und ist in den Jahren 1964 bis 1967 geplant und errichtet worden. Außergewöhnlich ist seine Bauform: Sein Querschnitt ist quadratisch, wobei die einzelnen Plattformen jeweils um 45 Grad zum Turmschaft gedreht wurden. Der Kaknästornet ist ein kombinierter Richtfunk- und Aussichtsturm mit Restaurant und Aussichtsplattform im 30. Stockwerk. Mit einer Höhe von 170 m war er das höchste für Touristen zugängliche Bauwerk in Schweden. Seit dem 25. September 2018 ist der Turm für die Öffentlichkeit jedoch gesperrt. Die Betreibergesellschaft Teracom gibt als Grund Brandschutzmängel an. Anders als andere Fernmeldetürme dieser Bauart besteht die Kernaufgabe des Kaknästornet nicht in der Ausstrahlung von Hörfunk- und Fernsehsignalen. Vielmehr werden von hier alle Verbindungen und Sendeanlagen der Teracom in ganz Schweden gesteuert – der Turm bildet den zentralen Knoten für das landesweite Link- und Glasfasernetz, das für die Verteilung der Signale aller schwedischen Radio- und Fernsehstationen genutzt wird. Am Fuß des Turms befinden sich zudem mehrere Uplink- und Downlink-Antennen für Satellitenverbindungen. Inzwischen wurden auf dem Kaknästornet aber auch zwei DAB plus-Sender in Betrieb genommen: Kanal 12C: SR RIKS DAB (0,73 kW) und Kanal 12A: TERACOM Test (0,73 kW).



Größere Karte anzeigen

Katalonien: Barcelona/Torre de Collserola

05.05.2019: Der Torre de Collserola wurde im Rahmen der Vorbereitungen zu den Olympischen Sommerspielen in Barcelona zwischen 1990 und 1992 errichtet. Der Entwurf stammt vom namhaften britischen Architekten Norman Foster. Der Turm hat eine Gesamthöhe von 288 Metern – der Turmkorb hat eine Höhe von 13 Stockwerken und befindet sich zwischen 84 und 152 Metern über Grund. Im 10. Stockwerk wurde eine Aussichtsplattform installiert. Außergewöhnlich ist die Konstruktion des Turmes. Weil der Turm durch neun Pardunen zusätzlich gesichert wird, konnte der Turmschaft sehr schlank ausgeführt werden. Er hat nur einen Durchmesser von 4,5 Metern. Ausgestrahlt werden 25 UKW-Hörfunkprogramme mit einer Leistung zwischen 5 und 100 kW. Hinzu kommen drei DAB-Bouquets auf den Kanälen 8A, 10A und 11B. 


Größere Karte anzeigen

Ibiza: Ses Figueretes, Avinguda de Sant Jordi

(SER)05.01.2019: Der Sender SER Radio Ibiza hat – zumindest zeitweise – diesen Standort inmitten der Ortschaft Ses Figueretes zur Ausstrahlung seines Programms genutzt. Aus den aktuellen fmlist.org-Daten geht jedoch nicht hervor, dass diese Sendeanlage weiterhin in Betrieb ist.



Größere Karte anzeigen

Ibiza: Puig d’en Coll

04.01.2019: Wie bei allen spanischen Sendeanlagen gestaltet sich auch für diesen Standort die Suche nach Informationen schwierig. Spanische Sender wechseln recht häufig Standorte und Frequenzen. Nach aktuellen Informationen von fmlist.org sind am Standort Puig d’en Coll aus einer Höhe von 275 m folgende Programme auf Sendung: Cadena 100 Ibiza (89,1 MHz/2 kW), Pure Ibiza Radio Eivissa (97,2 MHz/2 kW), Los 40 Ibiza (98,1 MHz/2 kW), Ibiza Sonica Radio (98,7 MHz/1 kW), Ibiza Global Radio (100,8 MHz/4 kW), SER Radio Ibiza (102,8 MHz/ 2 kW), COPE Ibiza-Formentera (103,4 MHz/2 kW), Radio Maria (104,8 MHz/2 kW) und Loca FM Eivissa (107,6 MHz/unbekannte Sendeleistung). Über die ausgestrahlten Fernsehprogramme sind keine zuverlässigen Informationen verfügbar.



Größere Karte anzeigen

Stuttgart-Burgholzhof (Technoturm)

(DFMG)29.12.2018: Der 47m hohe Stahlfachwerkturm oberhalb des Pragsattels wurde 1989 errichtet und trägt Antennen für BOS-Funk, Mobilfunk und Richtfunk. Zeitweise wurde der Mast als Antennenträger für DAB-Hörfunk (L-Band) genutzt. Das L-Band wurde mit dem Wechsel von DAB zu DABplus jedoch verlassen – der Sender Burgholzhof wurde fortan nicht mehr als Standort für Hörfunkausstrahlungen verwendet. Ab dem 1. Juni 2006 hatte der Programmanbieter watcha vom Sender Burgholzhof ein kostenpflichtiges DMB-Paket als Pilotprojekt ausgestrahlt. Genutzt wurde hierfür außerdem der Stuttgarter Standort Frauenkopf. Die Bezeichnung „Technoturm“ bezieht sich offenbar auf die für das Jahr 1989 futuristisch anmutende Bauweise des Turms.


Größere Karte anzeigen

Stuttgart/SWR-Funkhaus

(SWR)04.01.2019: Am SWR-Standort Stuttgart werden die Hörfunkprogramme SWR1 Baden-Württemberg und SWR4 Baden-Württemberg produziert. Außerdem sind im 18-stöckigen Hochhaus (davon sind acht Stockwerke in den Untergrund bzw. in den Hang eingelassen) zahlreiche SWR-Fachredaktionen angesiedelt. Auf dem Dach des Hochhauses befinden sich gestockte Yagi-Antennen von denen aus einer Höhe von 66 m folgende Programme ausgestrahlt werden: SWR Aktuell (91,5 MHz/0,3 kW) und SWR1 Baden-Württemberg (99,6 MHz/0,5 kW). Weiterhin koordiniert ist die Frequenz 93,1 MHz (0,2 kW), die viele Jahre von SWR2 genutzt wurde. Seit dem 29. August 2018 wird diese Frequenz am Standort Heilbronn für DASDING genutzt – der SWR hat im Gegenzug den Stuttgarter Sender auf dieser Frequenz abgeschaltet.



Größere Karte anzeigen

Strasbourg/Place des Halles

19.12.2018: Recht spät starteten weite Teile Frankreichs in das DAB plus-Zeitalter. Erst am 5. Dezember 2018 gingen im Elsass die ersten DAB plus-Multiplexe in den Regelbetrieb. Seitdem werden vom Hochhausdach am Straßburger Place des Halles zwei Multiplexe ausgestrahlt: ALSACE-1 (Kanal 6D/4 kW) und STRASB-2 (Kanal 7C/2,5 kW, wobei bis zu 10 kW möglich sind).



Größere Karte anzeigen

Söllingen/Baden-Airpark (ex-CFN 96,8 MHz)

19.12.2018: Der heutige Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (Baden Airpark) war von den 1950er Jahren bis 1993 ein kanadischer Militärflugplatz. Um die dort stationierten Soldaten mit Informationen zu versorgen, wurde von einer Sendeanlage auf dem Flugplatzgelände das kanadische Militärradio CFN ausgestrahlt. Zunächst wurde die Frequenz 101,125 MHz (0,05 kW, nur in mono) genutzt – nach Ersatz des ersten Masts durch eine Neukonstruktion Anfang der 1990er Jahre wechselte die Frequenz auf 96,8 MHz (0,5 kW). Zeitzeugen berichten, dass die Ausstrahlung nach Umstellung der Frequenz in stereo erfolgte. Grenzen der Empfangbarkeit waren im Norden Durmersheim, im Westen Haguenau (Elsass), im Süden Bühl und im Osten Mummelsee/B500. Das Sendestudio befand sich ebenfalls auf dem Flughafengelände direkt neben dem Sendemast im Gebäude B105 an der Edmonton Avenue, in dem heute ein Unternehmen für Beschallungstechnik residiert. Nachdem das kanadische Militär abgezogen war, gründete sich der Privatsender „Radio 96“, der die Frequenz am Flughafen zunächst weiterbetrieb, im Jahr 2003 den Sendebetrieb jedoch einstellte. Inzwischen wurde die Frequenz 96,8 MHz zu einem Sendemast in Baden-Baden/Lichtental verlagert, dort jedoch bislang nicht wieder in Betrieb genommen. Der Sendemast im Baden-Airpark wird heute als Mobilfunkbasis genutzt. Die UKW-Sendeantennen sind längst entfernt worden.



Größere Karte anzeigen

Haguenau/Niederschaeffolsheim

18.12.2018: Südwestlich der elsässischen Stadt Haguenau befindet sich in der Gemeinde Niederschaeffolsheim in einer Höhenlage von 105 m ü. NN ein Wasserturm, auf dessen Dach UKW-Sendeantennen installiert sind. Aus einer Höhe von 39 m wird das Lokalradio „Radio Liberté“ auf der Frequenz 91,5 MHz mit einer Leistung von 1 kW ausgestrahlt.



Größere Karte anzeigen

Wissembourg/Eselsberg Col du Pigeonnier

(TDF)18.12.2018: Die Sendeanlage für Hörfunk und Fernsehen befindet sich auf dem 480 m hohen Eselsberg, etwa 4,5 km süd-südwestlich von Wissembourg gelegen. Der Mast selbst hat eine Höhe von 100 m. Die Fernsehausstrahlung erfolgte bis Dezember 2009 in analogem SECAM für die Programme TF1, France 2 und France 3. Seitdem werden folgende DVB-T-Bouquets ausgestrahlt: R1 (Kanal 45, 0,5 kW), R2 (Kanal 26, 0,2 kW), R3 (Kanal 47, 0,2 kW), R4 (Kanal 22, 0,05 kW),  R6 (Kanal 25, 0,2 kW) und R7 (Kanal 43, 0,2 kW). Auf UKW kommt das Lokalradio „Radio Liberté“ auf 91,3 MHz (0,1 kW) hinzu. Außerdem ist die Ausstrahlung des DAB plus-Bouquets RNT Wissembourg auf Kanal 7A (2 kW) geplant.


Größere Karte anzeigen

Kettrichhof

(SWR)28.12.2018: Der damalige Südwestfunk (SWF) ließ im Jahr 1985 nördlich der Ortschaft Kettrichhof in einer Höhenlage von 463 m ü. NN einen zunächst 210 m hohen Stahlfachwerkmast errichten, der anfangs ausschließlich als UKW-Sender diente. Im Jahr 2007 wurde eine zusätzliche Fernsehantenne installiert – dadurch wuchs der Turm auf eine Höhe von 236 m, womit der Sendemast Kettrichhof zum höchsten Bauwerk in der Pfalz wurde. Vom 4. Dezember 2007 bis zum 18. November 2018 wurden von der Anlage drei DVB-T-Bouquets ausgestrahlt: ARD Digital, Kanal 57 – ARD regional, Kanal 44 – ZDF mobil, Kanal 30. Alle drei Bouquets hatten eine Sendeleistung von 50 kW. Heute dient der Sender Kettrichhof ausschließlich der Ausstrahlung von Hörfunkprogrammen. Auf UKW sind dies SWR1 RP, 100,8 MHz – SWR4 RP, 104,2 MHz – RPR1., 104,7 MHz – SWR3, 107,2 MHz. Alle UKW-Sender haben eine Leistung von 5 kW. Hinzu kommt das DAB plus-Multiplex SWR RP (Kanal 11A, 2,5 kW).


Größere Karte anzeigen

Karlsruhe/EnBW-Kraftwerk

(DFMG) – 15.12.2018: Auf dem Dach eines der Kraftwerk-Gebäude innerhalb der Anlage des Rheinhafen-Dampfkraftwerks in Karlsruhe befindet sich in einer Höhe von 182 m die Sendeantenne von „Klassik Radio“. Das Programm wird mit einer Leistung von 2 kW auf der Frequenz 90,4 MHz ausgestrahlt.


Größere Karte anzeigen

Nancy/Malzéville

(TDF) – 06.11.2018: Auf einem 384 m hohen Plateau im Nordosten der lothringischen Stadt Nancy wurde im Jahr 1963 dieser etwa 220 m hohe Stahlgittermast errichtet. Nach dem Sender Metz/Luttange ist er das zweihöchste Bauwerk in Lothringen – in der Liste der höchsten Bauwerke Frankreichs steht der Mast auf Platz 25. Ausgestrahlt werden 25 UKW-Höfunkprogramme mit einer Sendeleistung zwischen 0,5 kW und 5 kW. Hinzu kommen im Fernsehbereich sieben DVB-T-Multiplexe mit einer Sendeleistung von bis zu 50 kW. Neben dem abgespannten Stahlgittermast befindet sich auf dem Gelände noch ein  kleinerer freistehender Gittermast, der vor allem dem Mobilfunk dient.



Größere Karte anzeigen

St. Chrischona

(Swisscom)24.10.2018: Der Fernsehturm St. Chrischona im Nordosten von Basel wurde zwischen 1980 und 1983 errichtet und ist mit einer Höhe von 250,57 m das höchste freistehende Bauwerk der Schweiz. Neben seinem Zweck als Hörfunk- und Fernsehsender dient er auch als Wasserturm und verfügt über mehrere Messinstrumente etwa für Wetterdienste. Für die Öffentlichkeit ist die Anlage nicht zugänglich. Im UKW-Bereich sind folgende Programme auf Sendung: SRF 1 (90,6 MHz, 33 kW), SRF 2 Kultur (99,0 MHz, 33 kW), SRF 3 (103,6 MHz, 33 kW), Radio X (94,5 MHz, 0,9 kW), Energy Basel (101,7 MHz, 4 kW), Radio Basilisk (107,6 MHz, 4 kW), SWR 1 BW (87,9 MHz, 5 kW), SWR 2 (92,0 MHz, 5 kW), SWR 3 (98,3 MHz, 5 kW) und SWR 4 BW (89,5 MHz, 5 kW). Im DAB plus-Modus werden folgende Multiplexe ausgestrahlt: SRF SSR idée suisse (Kanal 12C, 10 kW), Swiss Media Cast D03 (Kanal 7A, 4,7 kW) und Swiss Media Cast D02 (Kanal 7D, 4,6 kW). Im Fernsehbereich sendet im DVB-T-Modus lediglich das SRG D1-Programmpaket (Kanal 31, 0,6 kW). Bis zur Umstellung auf digitale Abstrahlung im November 2007 waren drei analoge Fernsehsender aktiv: SF1 (Kanal 11, 38 kW), TSR 1 (Kanal 46, 105 kW) und SF zwei (Kanal 49, 105 kW).



Größere Karte anzeigen

Nordheim

(TDF)16.10.2018: Der 280 m hohe, abgespannte Stahlfachwerkmast nordwestlich von Strasbourg ist das höchste Bauwerk im Elsass. Er trägt Antennen für die UKW-Hörfunk- und DVB-T-Fernsehausstrahlung. Auf UKW senden France Culture (87,7 MHz, 48 kW), France Musique (95,0 MHz, 48 kW), France Inter (97,3 MHz, 48 kW), France Bleu Alsace (101,4 MHz, 48 kW) und France Info (104,4 MHz, 38 kW). Im DVB-T-Modus werden folgende Bouquets ausgestrahlt: R1 Alsace Bas-Rhin (Kanal 48, 50 kW), R2 (Kanal 26, 20 kW), R3 (Kanal 47, 20 kW), R4 (Kanal 22, 10 kW), R6 (Kanal 25, 20 kW) und R7 (Kanal 43, 20 kW). Beendet wurden im Oktober 2010 mit der Umstellung auf digitale DVB-T-Ausstrahlungen die Sendungen im analogen SECAM-Modus: Canal+ (Kanal 10, 20 kW), France 3 Alsace (Kanal 43, 542 kW), France 2 (Kanal 56, 233 kW) und TF1 (Kanal 62, 233 kW).



Größere Karte anzeigen

Strasbourg/Port du Rhin

(TDF)07.10.2018: Der 97 m hohe Stahlgittermast befindet sich mitten im Rheinhafen von Strasbourg. Bis zum 2. Oktober 2010 wurden von diesem Standort zwei analoge TV-Programme ausgestrahlt: M6 (Kanal 35, 0,5 kW) und France 5/Arte (Kanal 46, 0,5 kW). Seit der Umstellung auf DVB-T-Ausstrahlungen in der Region wird dieser Standort nur noch als Hörfunksender genutzt. Auf Sendung sind: NRJ (88,2 MHz, 4 kW), SWR4 Baden-Württemberg (88,9 MHz, 1 kW), Virgin Radio (89,5 MHz, 4 kW), Radio Liberté (91,5 MHz, 1 kW), FIP (92,3 MHz, 4 kW), Top Music (94,5 MHz, 4 kW), Accent 4 (96,6 MHz, 1 kW), Radio FG (98,1 MHz, 1 kW), RFM (102,1 MHz, 4 kW), Europe 1 (103,3 MHz, 4 kW), Radio Dreyeckland (103,6 MHz, 1 kW), Nostalgie (105,3 MHz, 4 kW), RTL (105,7 MHz, 4 kW) und BFM Business (106,9 MHz, 1 kW). 



Größere Karte anzeigen

Willstätt

(DFMG)07.10.2018: Der 108 m hohe Fernmeldeturm Willstätt wurde in den 80er Jahren westlich des Willstätter Ortsteils Legelshurst in der dortigen Waldsiedlung errichtet. Es handelt sich hierbei um einen Typenturm FMT 11. Zeitweise wurde von einer Antenne in 60 m Höhe, also knapp oberhalb der Betriebskanzel das Programm „Hitradio OHR“ auf 104,9 MHz (5 kW) abgestrahlt. Die Frequenz wurde später an den Standort Offenburg verlagert.



Größere Karte anzeigen

Kaltenkirchen/Kisdorf

(DFMG)24.09.2018: Vom etwa 90 m hohen Stahlfachwerkmast östlich der Gemeinde Kisdorf ging der erste Hörfunksender im Juli 1986 in Betrieb (R.SH, 102,9 MHz, 20 kW). Später kamen Sendeanlagen für delta radio (107,4 MHz, 16 kW) und Radio BOB! (vormals Radio NORA, 101,1 MHz, 20 kW) hinzu. Die Antennenanlage für diese drei Programme befindet sich in einer Höhe von 84 m innerhalb des GFK-Zylinders. Die drei leistungsstarken Frequenzen waren gemäß Funkplanungskonferenz Genf 84 ursprünglich für einen Sendestandort in Elmshorn geplant worden, der aber nie realisiert worden ist. Seit dem Jahr 18. Juli 2002 ist vom Standort Kaltenkirchen/Kisdorf auch Deutschlandfunk Kultur (105,5 MHz, 0,5 kW, Yagi-Antennen in 80 m Höhe) auf Sendung. Seit dem 17. September 2018 wird von dieser Sendeanlage auch das NDR SH-Multiplex im DAB plus-Modus ausgestrahlt (Kanal 10C, 10 kW).



Größere Karte anzeigen

Freiburg-Lehen

(SWR)23.09.2018: Die erste Sendeanlage am Standort Freiburg-Lehen wurde am 20. Dezember 1933 in Betrieb genommen – der Sendestandort ist damit einer der ältesten in Deutschland. Im Oktober 1945 wurde der auch heute noch genutzte Stahlfachwerkmast in Betrieb genommen. Er hat eine Höhe von 92 Metern, eine Kantenlänge von 1,2 m und ein Gesamtgewicht von 20 Tonnen. Zunächst diente er ausschließlich der Abstrahlung von Mittelwellensignalen. Zeitweise betrug die Sendeleistung 50 kW. Im Jahr 1976 kamen Sendeantennen für UKW hinzu. Der Mittelwellensender, der zuletzt das Programm von SWR cont.ra auf 828 kHz übertrug, wurde am 8. Januar 2012 deaktiviert. Noch heute sind die für die Mittelwellen-Ausstrahlung nötigen Isolatoren in den Pardunen zu erkennen – ebenso wie kleine Mastkonstruktionen, die einst eine Reusenleitung für die Zuführung der Sendeenergie vom Betriebsgebäude zum Sendemast trugen. Heute werden vom Sender Freiburg-Lehen fünf Programm auf UKW abgestrahlt: DASDING (91,1 MHz/0,5 kW), baden.fm (94,7 MHz/0,5 kW), SWR2 (96,0 MHz/1 kW), SWR3 (99,2 MHz/0,5 kW) und SWR1 BW (107,0 MHz/0,1 kW).



Größere Karte anzeigen

Hornisgrinde

(SWR)30.07.2018: Der Sender Hornisgrinde auf dem höchsten Berg des Nordschwarzwaldes, der Hornisgrinde mit einer Höhe von 1125 m, gilt neben dem Stuttgarter Fernsehturm als einer der Hauptsendestandorte des Südwestrundfunks. Der 206 m hohe Betonturm wurde in den Jahren 1971/1972 errichtet und ersetzte zwei Stahlgittermasten aus den 1950er Jahren. Von 1954 an wurde vom Standort Hornisgrinde das Fernsehprogramm der ARD auf Kanal 8 mit einer Leistung von 80 kW ausgestrahlt. Mit der Umstellung auf den digitalen DVB-T-Standard in der Region am 5. November 2008 wurde der Fernsehsender abgeschaltet. DVB-T-Signale strahlen nun andere Standorte in der Umgebung aus. Weiter im Einsatz sind die UKW-Sender: SWR 1 BW (93,5 MHz/80 kW), SWR 2 (96,2 MHz/80 kW), SWR 3 (98,4 MHz/80 kW), SWR 4 Freiburg (94,0 MHz/0,63 kW) und Radio Regenbogen (100,4 MHz/80 kW). Im Jahr 2005 übernahm der SWR-Sender Hornisgrinde auch die Ausstrahlung des Deutschlandfunks (106,3 MHz/80 kW) vom 400 m nördlich gelegenen DFMG-Standort. Aufgrund von Einsprüchen aus Frankreich musste die Sendeleistung aller UKW-Sender in Richtung Westen stark gedrosselt werden. Richtung Westen werden seitdem nur noch 10 kW ausgestrahlt. Richtung Norden versorgt der Sender auch noch heute teilweise die Region Rhein-Neckar, nach Süden reicht der Sender bis an die Schweizer Grenze, im Osten können Hörfunkprogramme von der Hornisgrinde mitunter noch an der tschechischen Grenze empfangen werden. Auf DAB plus werden die Multiplexe des SWR (Kanal 8D/10 kW) und von Digital Radio Südwest (Kanal 11B/0,25 kW) ausgestrahlt.



Größere Karte anzeigen

Oberachern

DFMG 30.07.2018: Der Sendemast auf einem Höhenzug im Südosten des Acherner Stadtteils Oberachern wird als Standort für „Hitradio Ohr“ genutzt. Das Programm wird über zwei Antennenfelder an der Mastspitze auf 90,5 MHz mit einer Leistung von 2 kW ausgestrahlt.



Größere Karte anzeigen

Bühlertal

(DFMG) – 30.07.2018: Der Standort Bühlertal wurde vom früheren Südwestfunk als Fernsehumsetzer genutzt. Fernsehausstrahlungen finden seit der Umstellung auf den digitalen DVB-T-Standard in der Region nicht mehr statt. Die Anlage ist heute UKW-Standort für den Regionalsender „Hitradio Ohr“. Das Programm wird über vier Yagi-Antennen an der Mastspitze auf 105,5 MHz mit einer Leistung von 0,5 kW ausgestrahlt.



Größere Karte anzeigen

Sélestat (MW)

(TDF)17.07.2018:  Die Mittelwellen-Sendeanlage im Süden der elsässischen Kleinstadt Sélestat (Schlettstadt) besteht aus zwei voneinander unabhängigen Antennensystemen. Beide bestehen aus jeweils drei gegen Erde isolierten und fußpunktgespeisten Fachwerkmasten, die in einer leicht gebogenen Linie zueinander aufgestellt sind. Die Sendeenergie wurde aus der zentralen Sendehalle über offene Reusenleitungen zugeführt. Die 300 kW starken Sender übertrugen bis 1996 das Programm „France Inter“ (1161 kHz) sowie bis zum 1. Januar 2016 das Programm „France Bleu Alsace“ (1278 kHz). Seitdem ist die Sendeanlage ungenutzt.



Größere Karte anzeigen

Haslach im Kinzigtal/Galgenbühl

(DFMG)17.07.2018: Der Betonmast auf dem Berg Galgenbühl im Westen der Kleinstadt Haslach ist der Antennenträger für den einzigen UKW-Sender des sonst deutschlandweit auf DAB plus verbreiteten Privatsenders „Schwarzwaldradio“ (93,0 MHz/0,1 kW).


Größere Karte anzeigen

Brandenkopf

(DFMG)17.07.2018: Im Jahr 1976 errichtete die damalige Deutsche Bundespost auf dem 945 m hohen Brandenkopf einen 114 Meter hohen Betonturm, der eine freistehende Stahlfachwerk-Konstruktion aus den 1950er Jahren ersetzte. Von 1976 bis zum 10. Juli 2007 wurden in analogem PAL folgende Fernsehprogramme ausgestrahlt: ZDF (Kanal 28/25 kW), SWR Fernsehen (Kanal 45/25 kW) und ARD (Kanal 48/2,5 kW). Anschließend erfolgte die Umstellung auf den digitalen DVB-T-Standard – jedoch wurden nur drei öffentlich-rechtliche Bouquets ausgestrahlt: ARD Digital (Kanal 52/50 kW), ARD regional (Kanal 39/50 kW) und ZDF mobil (Kanal 33/50 kW). Als im Jahr 2016 die Umstellung auf den hochauflösenden DVB-T2-Standard folgen sollte, machten die öffentlich-rechtlichen Sender den Fortbetrieb der Anlage davon abhängig, ob auch die Privatsender auf der freenet-Plattform vom Sender Brandenkopf abgestrahlt werden sollen. Aufgrund der ländlichen Struktur rund um die Anlage hatten die Privatsender daran allerdings kein Interesse, woraufhin sämtliche Fernsehsender auf dem Brandenkopf ersatzlos abgeschaltet wurden. In Betrieb sind hingegen noch vier UKW Sender: SWR1BW (95,4 MHz/0,5 kW), SWR4BW (97,6 MHz/0,1 kW), SWR3 (99,7 MHz/0,5 kW) und Hitradio Ohr (101,6 MHz/0,5 kW). Außerdem wird im DAB plus-Modus das DR Deutschland-Multiplex verbreitet (Kanal 5C/2 kW).


Größere Karte anzeigen

Langenbrand

(DFMG)17.07.2018: Der Fachwerkturm im Schömberger Ortsteil Langenbrand im Landkreis Calw wurde im Jahr 1964 errichtet und hat eine Gesamthöhe von 143 m. Dabei reicht das Stahlfachwerk bis zu einer Höhe von 127 m – die 16 m hohe Spitze bildet ein Zylinder aus Glasfaserkunststoff (GFK), der die Fernsehantenne ummantelt. Erster Nutzer der Anlage war im September 1964 das ZDF (Kanal 34/170 kW). Im Jahr 1966 schaltete der SDR das Fernsehprogramm der ARD auf (Kanal 21/100 kW) – schließlich folgte im Jahr 1974 das dritte Programm des SWR (Kanal 59/160 kW). Um ab November 2008 digitales Fernsehen im DVB-T-Standard auszustrahlen, musste zuvor die Antennenspitze ausgetauscht werden. Seit dem Jahr 2016 wird nicht mehr im DVB-T-Modus sondern im hochauflösenden DVB-T2-Standard gesendet. Ausgestrahlt werden folgende Multiplexe: ARDHD (Kanal 27/50 kW), SWRHD (Kanal 21/50 kW), ZDF HD (Kanal 46/50 kW), freenet2 (Kanal 49/50 kW), freenet3 (Kanal 24/50 kW) und freenet1-rhn (Kanal 35/50 kW).

Auch für den Hörfunk wird der Sender Langenbrand genutzt. Im DAB plus-Modus senden folgende Bouquets: DR Deutschland (Kanal 5C/0,8 kW), DAB+ SWR Nord (Kanal 9D/5kW) und DAB+ Digital Radio Südwest (Kanal 11B/0,7 kW). Auf UKW spielt die Anlage nur eine eher untergeordnete Rolle. Ausgestrahlt werden zwei Hörfunksender: SWR 1 BW (92,9 MHz/5 kW) und bigFM (105,2 MHz/20 kW)



Größere Karte anzeigen

Ettlingen/Wattkopf

(SWR) – 09.07.2018: Die Sendeanlage auf dem Wattkopf östlich der Stadt Ettlingen hat der damalige Süddeutsche Rundfunk 1996 in Betrieb genommen – heute ist der SWR Eigentümer der Anlage. Der 76 m hohe Antennenträger diente zunächst ausschließlich der Verbreitung von UKW-Signalen. Inzwischen werden allerdings auch Mobilfunk, digitaler Behördenfunk und der Betriebsfunk der Verkehrsbetriebe Karlsruhe ausgestrahlt. Auf UKW sendet heute das SWR 4 Baden-Radio für Karlsruhe (97,0 MHz/20 kW). Hinzu kommen im DAB plus-Modus zwei digitale Bouquets: DAB+ SWR BW Nord (Kanal 9D/5 kW) und DAB+ Digital Radio Südwest (Kanal 11B/1 kW).


Größere Karte anzeigen

Schwerte

(DFMG) 12.05.2017: Östlich des Dortmunder Stadtteils Sommerberg hat die damalige Deutsche Bundespost auf Schwerter Stadtgebiet in den Jahren 1977/78 einen Typenturm FMT13 errichtet. Das Bauwerk hat eine Höhe von 158 m. Ausgestrahlt werden heute drei Hörfunkprogramme: WDR 2 (87,8 MHz/2 kW), Antenne Unna (102,3 MHz/1 kW) und Deutschlandfunk (104,4 kW/0,2 kW). Bevor in der Region im Jahr 2004 Fernsehen im DVB-T-Modus auf Sendung ging, wurden vom Fernmeldeturm Schwerte außerdem drei TV-Programme in analogem PAL ausgestrahlt: VOX (Kanal 43), Sat.1 (Kanal 47) und RTL (Kanal 58). Alle drei Fernsehsender hatten eine Sendeleistung von je 0,4 kW.



Größere Karte anzeigen

Wesel/“Langer Heinrich“

(DFMG) 12.05.2017: Im Jahr 1983 errichtete die damalige Deutsche Bundespost am Weseler Berliner-Tor-Platz einen 158 m hohen Typenturm FMT 13. Dabei befindet sich die untere Plattform in einer Höhe von 99,95 m, die obere in einer Höhe von 108,20 m. Bis heute wird der Turm nicht zur Ausstrahlung von Fernseh- oder Radioprogrammen genutzt. Allerdings ist ein 70 cm-Amateurfunk-Relais mit einer Sendeleistung von 15 W auf dem Bauwerk untergebracht.



Größere Karte anzeigen

Nørre Nebel – Lunde/Lundtangvej

24.03.2017: In einem Industriegebiet in der Nähe des Lunder Bahnhofs befindet sich der Gittermast, an dem in einer Höhe von 40 m die Sendeantennen für das Regionalradio VLR Varde installiert sind. Genutzt werden zwei vertikal polarisierte Dipole, von denen der untere offenbar beschädigt ist. Die Anlage hinterlässt insgesamt einen schlecht gepflegten Eindruck. VLR Varde sendet mit einer Leistung von 0,16 kW auf der Frequenz 106,6 MHz.



Größere Karte anzeigen

Nørre Nebel/Halagervej

24.03.2017: An einem unzugänglichen Gittermast hinter einem Lagerhaus im Nørre Nebeler Ortsteil Lunde sind die Sendeantennen für skala fm montiert. Genutzt werden  zwei vertikal polarisierte LogPer-Sende-Antennen – gelistet ist für diesen Standort eine zirkulare Polarisation. skala fm sendet aus 40 m Höhe mit einer Leistung von 1 kW auf der Frequenz 105,2 MHz.



Größere Karte anzeigen

Varde/Skansen

23.03.2017: In der Nähe des Ortskerns der Kleinstadt Varde befindet sich ein Mobilfunkmast, der mehrere, vertikal polarisierte UKW-Antennen trägt. Aus einer Höhe von 50 m wird das Regionalradio „VLR Varde“ auf 95,3 MHz ausgestrahlt. Die Sendeleistung beträgt 0,5 kW.



Größere Karte anzeigen

Rangstrup/Gammel Tøndervej

23.03.2017: Der Sender Rangstrup ist ein Grundnetz-Sender des dänischen Rundfunks DR. Er versorgt den größten Teil Sønderjyllands und ist auch im nördlichen Schleswig-Holstein problemlos zu empfangen. Zum Einsatz kommt ein im Jahr 1957 errichteter und 221 m hoher, abgespannter Stahlfachwerkmast, der heute nur noch der Ausstrahlung von Hörfunkprogrammen dient. Auf UKW sind dies Nova fm (89,3 MHz/5 kW), DR P1/P2 (95,1 MHz/60 kW), DR P3 (97,2 MHz/60 kW), DR P4 (99,9 MHz/60 kW) und Radio 24syv (102,1 MHz/60 kW). Im DAB plus-Modus werden die Bouquets DR DAB1 (Kanal 12C/4 kW) und DAB 2S (Kanal 8B/4 kW). Bis zur Inbetriebnahme von DVB-T in dieser Region diente der Sender Rangstrup auch zur Ausstrahlung des Fernsehprogramms DR1 (Kanal 7/60 kW). Fernsehausstahlungen finden heute vom nahegelegenen Sender Rødekro/Åbenraa statt.

 

Größere Karte anzeigen

Hvide Sande/Lyngvig Fyr

23.03.2017: Am Geländer der Plattform des Leuchtturms Lyngvig Fyr nördlich der Kleinstadt Hvide Sande sind zwei zirkular sendende UKW-Antennen montiert. Ausgestrahlt wird aus einer Höhe von 38 m das Programm „Radio Klitholm, Det Ny Radio 1“ auf 104,5 MHz. Die Sendeleistung beträgt 0,3 kW.



Größere Karte anzeigen

Bjerregård/Sønder Klitvej

23.03.2017: Der Mobilfunkmast am südwestlichen Ende eines Campingplatzes am Sønder Klitvej 187 trägt mehrere vertikale UKW-Sendeantennen. Aus einer Höhe von 40 m wird das Programm „Radio Klitholm, Det Ny Radio 1“ auf 91,3 MHz ausgestrahlt. Die Sendeleistung beträgt 0,8 kW.



Größere Karte anzeigen

Brüssel/Basiliek van Koekelberg

23.02.2017: Auf der Kuppelspitze der Nationalbasilika des Heiligen Herzens, gelegen in der Brüsseler Gemeinde Koekelberg, befindet sich – sehr geschickt in Hauptblickrichtung als Kreuz getarnt – die Sendeantenne für den Kirchensender „Radio Spes“. Das Programm wird auf der Frequenz 105,0 MHz mit 0,04 kW ausgestrahlt. Auch das Studio und die Verwaltung des Senders sind im Eingangs- bzw. im Kellerbereich der Basilika untergebracht. Die Basilika ist die fünftgrößte Kirche der Welt und wurde in den Jahren 1905 bis 1970 im Art-déco-Stil errichtet.



Größere Karte anzeigen

Brüssel/Résidence Panorama

23.02.2017: Für die UKW-Antenne auf dem Dach dieses Wohnhochhauses ist die Frequenz 90,5 MHz koordiniert, aber derzeit nicht in Betrieb.



Größere Karte anzeigen

Brüssel/Place Albert (Tour) – Albertplein Toren

23.02.2017: Vom Dach eines Wohnhochhauses am Place Albert werden vier UKW-Hörfunkprogramme ausgestrahlt: Radio Maria (94,6 MHz/1 kW/60 m Höhe), DH Radio (101,4 MHz/1 kW/75 m Höhe), Fun Radio (104,7 MHz/5 kW/50 m Höhe) und Topradio (107,9 MHz/0,1 kW).



Größere Karte anzeigen

Brüssel/Tour Bleu – Blauwe Toren

23.02.2017: Vom Dach des Hochhauses Tour Bleu/Blauwe Toren werden regulär vier UKW-Hörfunkprogramme ausgestrahlt: Judaica FM (90,2 MHz/2 kW/100 m Höhe), Radio Campus (92,1 MHz/0,15 kW/52 m Höhe, koordiniert für 1 kW), Nostalgie Vlaanderen (98,1 MHz/4 kW/90 m Höhe) und Club FM (102,8 MHz/1 kW). Ferner sind für diesen Standort die Frequenzen 106,1 MHz (5 kW) und 107,6 MHz (1 kW) koordiniert.


Größere Karte anzeigen

Paris/Fort de Romainville

(TDF) 23.02.2017: Der 141 m hohe Fernmeldeturm in der Gemeinde Les Lilas wurde im Jahr 1984 errichtet. Für die Öffentlichkeit ist er nicht zugänglich. In mehreren Ebenen sind Antennen für die Ausstrahlung von UKW-Programmen installiert. Aus einer Höhe von 110 m sendet Radio Soleil (88,6 MHz), aus 114m Höhe Radio Alfa (98,6 MHz), aus 116 m Höhe AYP FM (99,5 MHz), aus 117 m Höhe Radio Courtoisie (95,6 MHz), aus 120 m Höhe Africa No.1 (107,5 MHz), aus 121 m Höhe France Maghreb 2 (ebenfalls angeblich auf 99,5 MHz) sowie von der Turmspitze Radio Campus Paris und Vivre FM (93,9 MHz). Alle UKW-Sender strahlen mit einer Leistung von 4 kW. Im DABplus-Modus werden mehrere Multiplexe ausgestrahlt: RNT Paris 2 (Kanal 6A/8 kW), RNT Paris 5 (Kanal 9B/4 kW), RNT Paris 6 (Kanal 11A/8 kW) und RNT Paris 7 (Kanal 11D/8 kW).


Größere Karte anzeigen

Mannheim-Käfertal (ex-AFN)

(AFN)02.02.2017: Am nordwestlichen Rand der früheren Offiziers-Siedung des Benjamin Franklin Village in Mannheim-Käfertal befindet sich auch heute noch der Sendemast, der das Programm „AFN – The Eagle“ auf der Frequenz 107,3 MHz mit einer Leistung von 0,05 kW ausstrahlte. Die UKW-Antennen sind in einer Höhe von 45 m montiert. Für die geringe Sendeleistung scheint die Antennenanlage recht überdimensioniert gewesen zu sein. Der UKW-Sender wurde zum 30. September 2012 deaktiviert. An der Spitze des Betonmasts befand sich außerdem eine Sendeantenne für AFN-TV (AFN Prime Atlantic) im analogen NTSC-Format (Kanal 56/0,15 kW), die jedoch schon vor Einstellung der Hörfunkausstrahlung demontiert worden war. Heute ist die Offiziers-Siedlung eine so genannte Konversionsfläche: Einige der alten Gebäude bleiben bestehen – allerdings wird die Bebauung verdichtet. Die Infrastruktur rund um den Betonmast des Senders ist vor längerer Zeit abgerissen worden – nur der Mast selbst befindet sich noch immer an Ort und Stelle.



Größere Karte anzeigen

Dülmen (Stadt)

(Deutsche Funkturm) 31.12.2016: Aus einer Antennenhöhe von 43 m wird der Lokalsender „Radio Kiepenkerl“ auf 106,3 MHz ausgestrahlt. Die Sendeleistung beträgt 0,025 kW. Der Standort ist nicht zu verwechseln mit der Sendeanlage, die mehrere Jahre das Programm BFBS1 ausstrahlte. Sie befindet sich auf dem ehemals britischen Militärgelände, den Tower Barracks, im Osten der Stadt, das im Herbst 2016 von der US Army übernommen wurde.


Größere Karte anzeigen

Osnabrück/Dörenberg (Grafensundern)

(Deutsche Funkturm)31.12.2016: Der nunmehr 60 m hohe Fachwerkmast auf dem Dörenberg befindet sich etwa 10 km südlich von Osnabrück. Seine exponierte Lage – sein Fußpunkt befindet sich 312 m über NN – erlaubt jedoch eine hervorragende Versorgung des Großraums. Die Anlage wurde in den 1960er Jahren im selben Stil wie die Masten bei Bad Rehburg und auf dem Heidbrink bei Lübbecke errichtet. Bis zum 14. Dezember 2005 wurden von diesem Standort die TV-Programme ARD (Kanal 10/0,2 kW), ZDF (Kanal 23/0,4 kW) und NDR Fernsehen (Kanal 52/1 kW) in analogem PAL ausgestrahlt – anschließend wurde die Region auf DVB-T umgestellt. Der Sender Dörenberg wurde damit als TV-Standort überflüssig. Das nichtkommerzielle Lokalradio aus Osnabrück, „osradio 104,8“, sendet von hier auf UKW (104,8 MHz/1 kW). Seit dem 1. November 2016 dient die Anlage auch der Ausstrahlung des DAB plus-Bouquets NDR Niedersachsen auf Kanal 10A. Gesendet wird mit einer Leistung von 10 kW, so dass auch ein Empfang im nördlichen Nordrhein-Westfalen möglich ist. Zur Installation der hierfür nötigen Antennen wurde die Mastspitze um 5 m verlängert, so dass nun die Turmhöhe von 60 m erreicht wird.



Größere Karte anzeigen

Paris/Château d’eau Montmartre

12.12.2016: Unmittelbar neben der Kirche Sacré-Cœur im 18. Pariser Arondissement gelegen befindet sich auf dem Dach dieses Wasserturms ein kleiner Sendemast, von dem auf Kanal 9A das DAB plus-Multiplex RNT Associative mit einer Leistung von 4 kW ausgestrahlt wird.

 

Größere Karte anzeigen

Paris/Eiffelturm

12.12.2016: Der in den Jahren 1887 bis 1889 erbaute Eiffelturm am südlichen Seine-Ufer in Paris hat inklusive Antenne eine Gesamthöhe von 324 m. Im Jahr 1921 wurde von hier das erste öffentliche Radio-Programm Europas ausgestrahlt. 1935 erfolgte die erste öffentliche Ausstrahlung eines Fernsehprogramms in Frankreich. Auch heute ist eine Vielzahl von Radio- und Fernsehsendern an diesem Standort aktiv. Die Leistungen der insgesamt 32 UKW-Programme liegen im Bereich zwischen 4 und 10 kW. Wegen der großen Höhe des Eiffelturms wird trotz eher geringer Sendeleistung eine ausgezeichnete Reichweite erzielt. Im TV-Bereich senden insgesamt sechs Bouquets mit einer Leistung von etwa 50 kW, ein weiteres mit 5 kW. Hinzu kommt ein DVB-T2-Test-Bouquet mit einer Leistung von 1 kW.


Größere Karte anzeigen

Brüssel/Tour des Finances

08.12.2016: Auf dem Dach des 1983 eröffneten Finanz-Turms im Brüsseler Quartier Nord befindet sich in 145 m Höhe ein 29 m hoher Antennenmast, von dem eine Vielzahl von UKW- und DVB-T-Programmen ausgestrahlt werden. Auf UKW senden VRT MNM (88,3 MHz/1 kW), RTBF Pure FM (88,8 MHz/1 kW), RTBF Musiq’3 (91,2 MHz/10 kW), RTBF Classic 21 (93,2 MHz/10 kW),  RTBF Vivacité (99,3 MHz/10 kW) und RCF Bruxelles (107,6 MHz/0,5 kW). Auf DVB-T werden die Bouquets RTBF (Kanal 56/2 kW) und BX1 (Kanal 55/8 kW) abgestrahlt.



Größere Karte anzeigen

Mallorca: Son Moix (MW-Sender)

20.09.2016: Nur wenige hundert Meter vom MW-Sender Marratxí entfernt befindet sich der MW-Sender Son Moix. Ausgestrahlt werden die Programme Cadena SER Mallorca (1080 kHz) und COPE Mallorca (1224 kHz). Die Sendeleistung beträgt bei beiden Programmen 5 kW.



Größere Karte anzeigen

Mallorca: Marratxí (MW-Sender)

RNE – 20.09.2016: Die Mittelwellen-Sendeanlage westlich der Stadt Marratxí nahe der Universität von Palma strahlt mit jeweils 10 kW die Programme RNE Radio Nacional (621 kHz) und RNE Radio 5 Todo Noticias (909 kHz) aus.



Größere Karte anzeigen

Mallorca: Alcúdia/Puig de Son Sant Martí

20.09.2016: Im Südwesten der Kleinstadt Alcúdia auf der Balearen-Insel Mallorca befindet sich auf dem Bergrücken Puig de Son Sant Martí eine aus drei Masten bestehende Sendeanlage, die die Versorgung des Insel-Ostens mit Hörfunk- und TV-Programmen sicherstellt. Aus einer Höhe von 237 m über NN wird neben TV-Programmen eine Vielzahl von Hörfunk-Programmen ausgestrahlt. Auf Sendung sind: IB3 Ràdio (89,2 MHz/0,1 kW), RNE Radio (93,2 MHz/1 kW), Onda Cero (94,3 MHz/1 kW), Alcúdia Radio (94,7 MHz/1 kW), RNE Radio Clásica (95,4 MHz/1 kW), Catalunya Radio (96,4 MHz/0,5 kW), Inselradio (96,9 MHz/1 kW), RNE Radio 3 (97,4 MHz/1 kW), RNE Radio 5 (99,7 MHz/1 kW), Última Hora Radio Palma (100,2 MHz/1 kW), Radio Maria (101,9 MHz/1 kW) und COPE Madrid (103,5 MHz/1 kW).


Größere Karte anzeigen

Mallorca: Manacor

19.09.2016: In der Innenstadt von Manacor in der Nähe des Bahnhofs befindet sich an  der Avda. Frai Juniper Serra 11 ein Wohn- und Geschäftshaus, auf dessen Dach eine UKW-Sendeantenne montiert ist. Laut Haus-Beschriftung befinden bzw. befanden sich in diesem Gebäude Räumlichkeiten von Radio Belear. Nach älteren Internet-Angaben wurde zumindest zeitweise von diesem Standort das Programm von Radio Balear auf der Frequenz 105,0 MHz ausgestrahlt.



Größere Karte anzeigen

Mallorca: Felanitx/Sant Salvador

19.09.2016: Der Berg Puig de Sant Salvador befindet sich nahe der Stadt Felanitx im Südosten der Balearen-Insel Mallorca. In einer Höhe von 509 m befindet sich neben einem Kloster ein Stahlgittermast, der neben dem Richtfunk auch der TV- und Hörfunk-Ausstrahlung dient. Auf Sendung sind Onda Cero Mallorca (92,7 MHz/2 kW), Ràdio Felanitx (94,7 MHz/0,1 kW) und Última Hora Radio Palma (99,2 MHz/1 kW).



Größere Karte anzeigen

Mallorca: Esporles/Sobremunt

Sociedad Española Radio y Difusion – 17.09.2016: Südwestlich der Ortschaft Esporles auf der Balearen-Insel Mallorca befindet sich auf einem Bergrücken die Sendeanlage Sobremunt. Vom recht unscheinbaren Stahlgitter-Mast werden in einer Höhenlage von 557 m über NN folgende Programme ausgestrahlt: Los 40 Mallorca (94,1 MHz/8 kW), Mallorca 95,8 – das Inselradio (95,8 MHz/5 kW), Máxima FM (96,1 MHz/8 kW), Cadena Dial (98,5 MHz/8 kW), Talk Radio Europe (103,9 MHz/8 kW) und Mallorca Sunshine Radio (106,1 MHz/3 kW). Die Höhenlage des Senders schafft eine hervorragende Versorgung nahezu der gesamten Insel mit Ausnahme der Nordküste.



Größere Karte anzeigen

Hochries

(DFMG)14.09.2016: Auf dem Gebäude der Bergstation der Hochries-Kabinenseilbahn in einer Höhe von 1542 m über NN befindet sich die Sendeanlage Hochries, über die Antenne Bayern auf der Frequenz 107,7 MHz mit einer Leistung von 50 kW abstrahlt. Durch die exponierte Lage am Nordrand der Alpen versorgt der Sender weite Teile Oberbayerns, Bayerisch-Schwabens sowie das östliche und mittlere Niederbayern. Ferner sind an diesem Standort mehrere Anlagen des Betriebs- und Amateurfunks untergebracht.



Größere Karte anzeigen

Hummelskopf

(DFMG)10.09.2016: In einer Höhenlage von 416 m befindet sich nahe der Autobahn A7 der 133 m hohe Fernmeldeturm Hummelskopf. Im DABplus-Modus wird das DR Deutschland-Multiplex auf Kanal 5C mit einer Leistung von 3,2 kW ausgestrahlt. Zulässig wären bis zu 4 kW.



Größere Karte anzeigen

Hengelo/Hazenweg

06.06.2016: Neben der Autobahnausfahrt Hengelo befindet sich der Sendestandort Novec mast/Hazenweg. Ausgestrahlt werden neben DVB-T-Bouquets mehrere UKW-Programme mit niedriger oder mittlerer Leistung. Die UKW-Antennen befinden sich in Höhen zwischen 103 und 113 m.



Größere Karte anzeigen

Leusden/DVB-T-Mast

06.06.2016: Unmittelbar neben der Autobahnausfahrt Leusden Zuid befindet sich dieser Stahlgittermast, der neben seinen DVB-T-Antennen an der Spitze etwas weiter unterhalb auch UKW-Antennen trägt. Aus 103 m Höhe sendet Radio NL Editie Amersfort (99,5 MHz, 0,06 kW), aus 66 m Höhe wird Radio Veronica (102,8 MHz, 0,23 kW) ausgestrahlt.



Größere Karte anzeigen

Den Haag/Alticom Toren

06.06.2016: Die Sendeanlage östlich der Haager Innenstadt dient vor allem zur Versorgung des Stadtgebietes mit UKW-, DAB +- und DVB-T-Programmen. Die Sendeleistungen sind eher niedrig angesiedelt. Die UKW-Antennen sind in Höhen zwischen 80 und 118 m installiert.



Größere Karte anzeigen

Wieringerwerf/Robbenoordbos

05.06.2016: Insgesamt neun UKW-Hörfunkprogramme werden von diesem Standort ausgestrahlt. Die maximale Antennenhöhe beträgt 168 m. Die höchste Leistung hat NPO Radio 4 (101,6 MHz/30 kW).



Größere Karte anzeigen

Groningen/Gideonweg

05.06.2016: Neben mehreren DVB-T-Bouquets strahlt der Gittermast am Gideonweg insgesamt fünf UKW-Programme. Die größte Leistung hat dabei Radio Noord (97,5 MHz/20 kW).



Größere Karte anzeigen

Patscherkofel

ORS – 30.05.2016: In den Tuxer Alpen nahe Innsbruck befindet sich in einer Höhe von 2241 m die Sendeanlage Patscherkofel. Die Station wurde 1958 errichtet und nutzt einen 50 m hohen Stahlfachwerkturm. Ausgestrahlt werden neben diversen Betriebsfunkdiensten analoger Hörfunk und digitales Fernsehen. Auf UKW senden Ö1 (92,5 MHz/45 kW), Radio Tirol (96,4 MHz/45 kW), Ö3 (88,5 MHz/45 kW), FM4 (101,4 MHz/45 kW), KroneHit (106,5 MHz/32 kW) und LifeRadio Tirol (101,8 MHz/0,63 kW). Im Fernsehbereich werden mehrere DVB-T- und DVB-T2-Bouquets ausgestrahlt: Die Muxe A bis C (Kanäle 23, 27 und 36) haben dabei jeweils eine Leistung von 63 kW. Die DVB-T2-Muxe von SimpliTV (Kanäle 37, 24 und 22) verfügen sogar über 100 kW. Vor der Umstellung auf DVB-T im Mai 2007 nutzten mehrere Sender in analogem PAL diesen Standort: ORF2 (Kanal 23) und ATV (Kanal 36) hatten jeweils eine Leistung von 600 kW, ORF1 auf Kanal 29 immerhin noch 550 kW. Als Füllsender für ORF 1 und 2 kamen zudem zwei Fernsehsender in gemischter Polarisation auf den Kanälen 60 und 62 zum Einsatz. Hier betrug die Leistung maximal 2 kW.



Größere Karte anzeigen