Archiv für Brandenburg

Cottbus/Madlow

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)01.02.2013: Von diesem Standort wird aus einer Höhe von 125 m „Radio Cottbus“ auf 94,5 MHz (0,3 kW) ausgestrahlt. Nachdem am 26. April 2011 der Sendeturm Calau durch ein Feuer schwer beschädigte wurde, hat Media Broadcast bis in den Juni 2011 hinein einige der Calauer Hörfunk-Frequenzen von diesem Standort ausgesendet: rbb inforadio (93,4 MHz), Radio Eins (95,1 MHz), Fritz (103,2 MHz) und rbb kulturradio (104,4 MHz).


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Erkner

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)19.08.2012: Aus einer Höhe von 65 m wird von diesem Standort das Programm „Power Radio“ (97,0 MHz/0,32 kW) ausgestrahlt.



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Königs Wusterhausen

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)19.08.2012: Der Sender auf dem Funkerberg war eine der erste Sendeeinrichtungen in Deutschland. Ein 210 m hoher Sendemast mit zwei Langdrahtantennen ist heute ein technisches Denkmal. Auf dem Funkerberg befindet sich zudem das Sendermuseum Königs Wusterhausen mit für technisch Interessierte sehr interessanten Ausstellungen. In einem Nachbargebäude hat der Privatsender „Hitradio SKW“ seinen Sitz. Das Programm dieses Senders wird von einem kleinen Betonturm auf dem Berg aus 60 m Höhe auf 105,1 MHz (0,8 kW) ausgestraht.



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Nauen

24.01.2013: Kurzwellen-Großfunkstelle der Media Broadcast. Die Ursprünge gehen an diesem Standort zurück bis in das Jahr 1906. Die heutigen Sendeantennen wurden zwischen 1964 und 1997 fertiggestellt und sind zwischen 70 und 80,5 hoch. Bis zum Jahr 2011 wurde von hier auch das Programm der Deutschen Welle abgestrahlt. Heute dient die Anlage unterschiedlichen Programmanbietern, die jeweils Sendezeit auf bestimmten Frequenzen anmieten.


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Neuruppin

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH) 24.01.2013: Der Sender befindet sich im Stadtteil Treskow. Aus 91 m Höhe sendet „POWER RADIO“ auf 88,3 MHz mit 0,5 kW.


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Pausin

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH) – 24.01.2013: Von diesem 131 m hohen Fernmeldeturm im Ortsteil Perwenitz wurde vorübergehend das lokale DAB-Ensemble Berlin/Potsdam/Brandenburg auf Kanal LE mit einer Leistung von 1 kW ausgestrahlt. Die zu empfangenden Programme waren Mallorca 95,8 (96kbps), Radijojo (192kbps), Joy FM (192kbps), Motor FM (192kbps), TWENFM (192kbps).


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Pinnow

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: Nach Informationen aus dem ukwtv.de-Forum sind von diesem Standort Anfang der 90er Jahre die Hörfunk-Programme des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg ORB im UKW-Bereich ausgestrahlt worden. Nach Inbetriebnahme des Senders Pritzwalk wurden alle Frequenzen dorthin umkoordiniert und die Leistungen erheblich verstärkt. In Pinnow wurden zuvor lt. des Wolf Siebel-Buches „Hörfunk auf UKW“ von 1993 ausgestrahlt: Antenne Brandenburg 106,6 (3 kW), Radio Brandenburg [Programm mittlerweile eingestellt] auf 99,9 (6 kW) und Rock Radio Brandenburg-FRITZ! 103,1 (3 kW). Heute sieht der Turm sehr verwaist aus und dient offenbar vor allem dem Richtfunk. Auf dem Dach befindet sich – wie auf dem rechten Bild über der obersten Plattform an der rotweißen Mastspitze zu erkennen ist – nach wie vor eine UKW-Antenne. Möglicherweise wurde sie vorübergehend auch für DAB genutzt.


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Pritzwalk

(DFMG)04.10.2013: Bei dieser Sendeanlage handelt es sich um einen 163 m hohen, pardunenverspannten Stahlfachwerkmast. Sie versorgt vor allem die nordwestlichen Teile Brandenburgs. Aus einer Höhe von 110 m werden rbb Kulturradio (91,7 MHz/10 kW), rbb infoRADIO (94,2 MHz/0,5 kW), rbb Radio Eins (99,9 MHz/10 kW), rbb Fritz (103,1 MHz/60 kW), BB Radio/Reg. Prignitz (104,3 MHz/100 kW) und Antenne Brandenburg/Reg. Perleberg (106,6 MHz/100 kW) ausgestrahlt. Bis zur Umstellung auf DVB-T in dieser Region diente der Standort Pritzwalk auch als Grundnetz-Sender für die analoge TV-Versorgung. Ausgestrahlt wurden damals ARD (Kanal 51), ORB (Kanal 53) und RTL (Kanal 60) mit jeweils 50 kW. Sämtliche TV-Sender sind heute abgeschaltet.

 

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Wittstock/Dosse

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH) – 25.01.2013: Aus einer Höhe von 70 m sendet RBB inforadio auf 87,7 MHz mit 1,3 kW. Von derselben Antenne wird auch Energy Berlin auf 96,6 MHz mit 0,5 kW ausgestrahlt.



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Zehlendorf

(Media Broadcast/DFMG) – 23.02.2017: Der Langwellensender Zehlendorf gehörte zeitweise zu den leistungstärksten Anlagen dieser Art in Deutschland. Sendeanlagen am Standort Zehlendorf existieren bereits seit dem Jahr 1936 – zunächst als Kurzwellensender mit der Bezeichnung „Funksendestelle Rehmate“. Im Jahr 1952 wurde beschlossen, den Standort als zentralen Langwellensender der DDR auszubauen. In den Jahren 1960 bis 1962 wurde hierzu ein 351 m hoher Stahlfachwerkmast errichtet, der allerdings im Mai 1978 von einem russischen Militärflugzeug getroffen wurde und einstürzte. Anschließend ließ die Sowjetunion an selber Stelle einen neuen, 359,7 m hohen Mast errichten. Zudem befand sich auf dem Sendergelände von 1956 bis 2007 eine Dreiecks-Flächenantenne an drei 150 m hohen, gegen Erde isolierten Stahlfachwerkmasten. Nachdem diese Antenne schon seit 2003 nicht mehr genutzt wurde, ließ man sie am 19. und 20 März 2007 abreißen. Außerdem war auf dem Gelände einer der Mittelwellen-Sender von Mega Radio untergebracht (693 kHz mit 250 kW) – für die Austrahlung wurde ein im Jahr 2000 neu aufgestellter, 129 m hoher Stahlfachwerkmast mit Reusenantenne genutzt. Bis zum Jahreswechsel 2013/2014 wurde auf dieser Frequenz zuletzt das Programm der „Stimme Russlands“ übertragen. Später wurde auch dieser 129 m hohe Mittelwellen-Sendemast wieder entfernt. Zudem befinden sich an diesem Standort noch einige kleinere UKW-Sender mit geringen Leistungen für Antenne Brandenburg (90,8 MHz/1,3 kW), Power Radio (91,8 MHz/1,3 kW), BB Radio Nord-Ost (95,4 MHz/1,3 kW), Radio B 2 (104,9 MHz/1,3 kW) und BB Radio Potsdam/Berlin (107,9 MHz/5 kW). Die UKW-Antennen befinden sich am 359,7 m hohen Langwellen-Sendemast, der zuletzt von Deutschlandradio Kultur auf der Frequenz 177 kHz mit einer Leistung von 500 kW genutzt wurde. Anfang Dezember 2014 hat das DeutschlandRadio angekündigt, alle Langwellensender von Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Kultur zum 31.12.2014 abzuschalten. Der Langwellen-Sender Zehlendorf wurde schließlich Ende 2014 außer Betrieb genommen. Seitdem dient der Langwellen-Sendemast nur noch der Befestigung mehrerer UKW-Sendeantennen. Die Reusen des Langwellen-Senders sind jedoch immer noch am Mast montiert. 


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