Donnersberg

(SWR)06.08.2019: Der Grundnetzsender Donnersberg wurde in den Jahren 1961 und 1962 vom damaligen Südwestfunk in einer Höhenlage von 670,52 m auf dem Donnersberg bei Dannenfels errichtet. In unmittelbarer Nachbarschaft befanden sich zur Zeit des Kalten Krieges umfangreiche Funkanlagen der US Army. Der Sender Donnersberg hatte zunächst eine Höhe von 207,04 m – im Oktober 2007 wurde jedoch die Mastspitze für die Ertüchtigung zur DVB-T-Ausstrahlung ausgetauscht. Seitdem ist der Turm nur noch 204,82 m hoch. Durch seine exponierte Lage ist der Turm weithin sichtbar und versorgt große Teile der Pfalz ohne die Südpfalz, die Nahe-Region, Rheinhessen, den Rhein-Neckar-Raum und das Rheintal zwischen Bruchsal und Wiesbaden mit Funksignalen. Die Schaftdicke nimmt vom Fußpunkt zur Spitze hin deutlich ab: In Bodenhöhe beträgt der Durchmesser 20 m, in der Mitte des Turmes 4,50 m, an der Spitze hingegen nur noch 2 m. Ausgestrahlt werden auf UKW aus einer Höhe von 156 m SWR1 RP (99,1 MHz), SWR2 (92,0 MHz), SWR3 (101,1 MHz) und SWR4 RP Pfalz Radio (105,6 MHz). Die Strahlungsleistung beträgt bei allen Programmen 60 kW – das Strahlungsdiagramm ist rund. Im DAB plus-Modus kommt das SWR RP-Multiplex auf Kanal 11A mit einer Leistung von 2,5 kW hinzu. Wechselvoll war die Geschichte der TV-Ausstrahlungen: Bis zum 4. Dezember 2007 sendeten in analogem PAL: ARD (Kanal 10/100 kW), ZDF (Kanal 37/250 kW) und das SWR Fernsehen (Kanal 60/250 kW). Die analogen Ausstahlungen wurden durch mehrere DVB-Bouquets abgelöst: ARD Digital (Kanal 57/50 kW), ARD regional (Kanal 44/50 kW) und ZDFmobil (Kanal 30/50 kW). Am 28. November 2018 wurden die DVB-T-Ausstrahlungen durch DVB-T2 ersetzt: SWR1 HD (Kanal 30/50 kW), ZDF HD (Kanal 37/50 kW) und SWR2 HD (Kanal 46/50 kW).



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