Archiv für Mecklenburg-Vorpommern

Bad Doberan

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)20.03.2016: Der Sender Bad Doberan südlich vom Ostseebad Kühlungsborn füllt Empfangslücken der Programme NDR 1 Radio MV und N-Joy. Aus einer Höhe von 75 m wird NDR 1 Radio MV auf 94,3 MHz mit einer Leistung von 0,2 kW ausgestrahlt – eine Antenne in 64 m Höhe nutzt N-JOY auf 103,7 MHz mit 5 kW.


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Dömitz

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)22.01.2013: Von diesem Mobilfunkmast sendet aus einer Höhe von 50 m NDR 1 Radio MV (88,3 MHz / 1 kW).


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Garz (Rügen)

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)22.01.2013: Die oberen Antennenfelder dienen den 10kW-Frequenzen (NDR2, NDR Kultur, NDR Info, NJOY), die unteren den 50kW-Frequenzen (NDR 1 Radio MV, Antenne MV und Ostseewelle). Noch etwas tiefer sind die Antennen für DLF und DLR angebracht, die eine Ausblendung nach Norden besitzen. Die DLF- und DLR-Antennen werden heute nicht mehr genutzt, da die Frequenzen nach Saßnitz umkoordiniert worden sind. Die Richtfunkstrecken führen nach Stralsund und Marlow. Im TV-Bereich senden im DVB-T-Verfahren heute das NDR Bouquet (Kanal 29) und das ZDF-Bouquet (Kanal 40). Beide haben eine Leistung von 20 kW.


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Greifswald

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)22.01.2013: Von Antennen in 94 m Höhe strahlen Deutschlandfunk (104,3 MHz) und Radio 98eins/NB-Radiotreff (98,1 MHz) ab. Beide haben eine Leistung von 200 W. DeutschlandradioKultur (106,8 MHz) nutzt zwar dieselbe Antenne, hat aber nur eine Leistung von 160 W. Eine weitere Antenne befindet sich für NDR 1 Radio MV in 80 m Höhe. Hier wird auf 101,0 MHz mit ebenfalls 160 W gesendet.


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Grevesmühlen/Hamberge

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)22.01.2013: Von der höchsten Antenne aus 75 m Höhe sendet N-JOY (103,4 MHz mit 5 kW). In nur 54 m Höhe sind die Füllsender für NDR1 Radio MV (100,7 MHz mit 500 W), Antenne Mecklenburg-Vorpommern (105,8 MHz mit 160 W) und Ostseewelle (94,7 MHz mit 100 W) montiert. Ob der alte Gittermast noch verwendet wird, ist nicht bekannt.



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Heringsdorf/Usedom

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: Vom Standort Neuhof senden aus 60 m Höhe mit jeweils 1 kW NDR 1 Radio MV (97,6 MHz), NDR 2 (94,0 MHz), NDR Kultur (102,7 MHz), NDR Info (100,5 MHz) und N-Joy (92,3 MHz). Antenne Mecklenburg-Vorpommern hat auf 105,4 MHz eine Leistung von 2,5 kW, die Ostseewelle auf 103,3 MHz 2 kW. Von derselben Sendeantenne werden der Deutschlandfunk (98,4 MHz/0,5 kW) und Deutschlandradio Kultur (107,1 MHz/0,5 kW) ausgestrahlt.


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Marlow

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: Von diesem 171 m hohen Mast, der sich auf einem 33 m hohen Hügel nördlich von Marlow befindet, strahlen die NDR-Programme (außer N-Joy) mit Leistungen zwischen 30 und 100 kW sowie zusätzlich das DLR (96,7 MHz mit 30 kW), Antenne Mecklenburg-Vorpommern (100,8 MHz mit 100kW) und Ostseewelle (104,8 MHz mit 100 kW). Die ARD sendete analog auf Kanal E08 mit 85kW, das NDR-Fernsehen auf Kanal E24 mit 610 kW sowie das ZDF auf Kanal E46 mit 500 kW. Im TV-Bereich senden im DVB-T-Verfahren heute das NDR Bouquet (Kanal 29) und das ZDF-Bouquet (Kanal 46). Beide haben eine Leistung von 20 kW. Die Polarisation ist an diesem Standort vertikal. Seit dem Herbst 2013 ist im Rostocker Stadtteil Krummendorf ein neuer, 250 m hoher Stahlgittermast im Bau. Nach Fertigstellung soll dieser Mast die Funktion des Senders Marlow übernehmen. Der Standort Marlow soll anschließend aufgelöst, der Mast abgerissen werden. Update 08.11.2016: Von den Abrissplänen des Senders Marlow wurde zwischenzeitlich Abstand genommen. Die Anlage dient nun der Ausstrahlung des DAB-plus-Ensembles NDR MV (Kanal 8B mit 5 kW). Dieser Sender wurde am 25.10.2016 in Betrieb gesetzt. Entgegen ursprünglicher Pläne wurde auch wieder ein UKW-Sender in Marlow in Betrieb genommen. Auf 99,4 MHz sendet neu N-Joy mit einer Leistung von 0,3 kW aus einer Höhe von 100 m.


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Neubrandenburg

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: Von hier wird aus 80 m Höhe N-Joy (89,5 MHz/1 kW) und das Lokalradio NB-Radiotreff 88,0 (88,0 MHz/800 W) ausgestrahlt.


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Putbus (Rügen)

(Media Broadcast)02.02.2017: Am Standort Putbus wurde im Jahr 1960 ein 51 m hoher, selbststrahlender Stahlfachwerkmast  mit kreuzförmiger Dachkapazität errichtet. Zunächst wurde das Programm „Radio DDR I“ ausgestrahlt – später in Frequenzteilung mit der „Ferienwelle“. Genutzt wurde zunächst die Frequenz 1052 kHz – nach Inkrafttreten des Genfer Wellenplanes wechselte der Sender auf die Frequenz 729 kHz mit einer Leistung von 5 kW. In den 1980er Jahren wurden an diesem Standort auch einige schwache UKW-Sender installiert, um vorwiegend die Insel Vilm versorgen zu können. Nach der Wende errichtete die Deutsche Telekom im nahegelegenen Garz eine leistungsstarke UKW- und TV-Sendeanlage, so dass der Standort Putbus für die UKW-Ausstrahlung nicht mehr genutzt wurde. Bis zum Jahr 1996 wurde jedoch noch das Programm NDR 4 auf Mittelwelle ausgestrahlt. Anschließend schrieb die Landesmedienanstalt die Frequenz für die Nutzung durch einen Privatsender aus – da der Gewinner der Ausschreibung an diesem Standort nie auf Sendung ging, wurde die Lizenz wieder entzogen. Bis zum Jahr 2001 rüstete die Deutsche Telekom den Standort für die Ausstrahlung im digitalen DRM-Modus um. Im Jahr 2001 fanden erste Tests statt. Zur Internationalen Funkausstellung 2003 ging der Deutschlandfunk im DRM-Modus auf der Frequenz 729 kHz (1 kW) auf Sendung. Später wurde der Deutschlandfunk durch DeutschlandRadio Kultur abgelöst, bevor auch dieser Sendebetrieb zum 1. Januar 2010 endete. Zum 1. Oktober 2010 suchte die Landesmedienanstalt einen Nachfolge-Nutzer für die Anlage. Da sich jedoch kein Interessent fand, wurde die gesamte Sendeanlage im Jahr 2012 demontiert. Damit verschwand der letzte Mittelwellensender in Mecklenburg-Vorpommern.


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Röbel/Woldzegarten

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: Auf Bild 1 ist noch gut der alte 80-m-Mast zu erkennen, der seit ca.1999 nicht mehr in Betrieb ist und heute möglicherweise schon demontiert wurde. Er wurde nach Informationen von Frank Strehlow als erster von der Telekom im Osten errichteter Sender ca. 1991 gebaut. Am neuen großen Mast sind gut die mindestens 3 verschiedenen Antennengruppen zu erkennen. Die DLRs z.B. senden stärker nach Süden. Die größere Höhe der Sendeantenne hat mindestens 3db gebracht. Gleichzeitig wurde NDR2 auf 107.0 von 24 auf 60kW angehoben. Alle anderen Radiofrequenzen haben jedoch Leistungen von 10 kW und darunter. Im Fernsehbereich sendet die ARD (Kanal E56 mit 214 kW), das NDR-Fernsehen (Kanal E39 mit 200 kW) sowie das ZDF (Kanal E26 mit 180 kW). Seit der Einführung von DVB-T in Mecklenburg-Vorpommern sind die TV-Sender abgeschaltet. Der GFK-Zylinder von der Turmspitze wurde entfernt, wie die neueren Bilder zeigen.


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Rostock-Toitenwinkel

(DFMG)23.03.2014: Im Jahr 2012 war bekanntgeworden, dass ein neuer Sendemast in Rostock den bisherigen Sender Marlow ersetzen soll. Baubeginn auf einem Grundstück zwischen den Ortsteilen Toitenwinkel und Krummendorf war am 22. April 2013 – mit dem Aufbau des Stahlgittermasts wurde am 8. Oktober 2013 begonnen. Die Baukosten betrugen 2,6 Mio. Euro. Von diesem 245 m hohen Mast sollen künftig Hörfunkprogramme im UKW- und DAB plus-Bereich sowie Fernsehen im DVB-T-Modus abgestrahlt werden.  UKW-Antennen sind auf zwei Ebenen (145 und 187 m) montiert, Die DAB-Antennen (225 m) befinden sich ebenso wie die DVB-T-Antennen (231 m) im GFK-Zylinder an der Spitze des Turms. Abgestrahlt werden künftig von der oberen Antenneneben: NDR Kultur (88,2 MHz/160 kW), NDR 1 Radio MV (91,0 MHz/100 kW), NDR 2 (93,5 MHz/40 kW), DeutschlandRadio Kultur (96,7 MHz/40 kW), Antenne MV (100,8 MHz/130 kW), NDR Info  (102,8 MHz/100 kW) und Ostseewelle (104,8 MHz/100 kW). Die Sender für NDR Kultur (160 kW) und Antenne MV (130 kW) werden damit die leistungsstärksten UKW-Sender Deutschlands sein. Die untere Antennenebene nutzen: N-Joy (88,9 MHz/5 kW) und Lohro (90,2 MHz/0,1 kW). Außerdem sind für diese Ebene die Frequenzen 97,3 MHz (5 kW) und 105,6 MHz (0,2 kW) koordiniert. Im DVB-T-Bereich ist davon auszugehen, dass die beiden derzeit vom Fernsehturm Rostock-Stadtweide abgestrahlten Bouquets (NDR-MVP, Kanal 29, 1 kW und ZDFmobil, Kanal 46, 1 kW) nach Toitenwinkel umziehen werden.

Zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen am 23.03.2014 war der Sender Rostock-Toitenwinkel noch nicht in Betrieb. Bild 20 zeigt die noch am Boden befindlichen UKW-Antennen für die obere Ebene.

21.03.2016: Am 25. November 2014 hat „Radio Teddy“ auf 95,8 MHz (0,1 kW) seinen Sendebetrieb aufgenommen. Seit dem 13. März 2015 ist auf 105,6 MHz (0.2 kW) „JazzRadio“ auf Sendung, am 26. November 2015 kam „Radio Paradiso Nord“ auf 89,7 MHz (0,32 kW) hinzu. Zuletzt wurde noch der Sender für „sunshine live“ (92,4 MHz/0,1 kW) am 14. Dezember 2015 in Betrieb genommen. JazzRadio, Radio Paradiso Nord und sunshine live nutzen die doppelte LogPer-Antenne in 145 m Höhe, die Richtung Südosten ausgerichtet ist. Radio Teddy sendet über das Antennenfeld in 150 m Höhe. Weiterhin in Ausschreibung befindet sich die Frequenz 106,5 MHz, die über die LogPer-Antenne in 145 m Höhe ausgestrahlt werden soll. In Betrieb sind inzwischen auch zwei DABplus-Sendeanlagen. Das DR Deutschland-Multiplex auf Kanal auf Kanal 5C wird mit 2,5 kW ausgestrahlt. Das NDR MV-Multiplex ist seit dem 6. Oktober 2015 auf Kanal 11B mit ebenfalls 2,5 kW in Betrieb. Überraschend ist hier, dass kein SFN mit dem Sender Schwerin aufgebaut wurde, sondern eine andere Frequenz zum Einsatz kommt.

31.05.2016: Die Frequenz 106,5 MHz wurde zwischenzeitlich an den Schlagersender Radio B2 vergeben. Die Sendeleistung soll 0,63 kW betragen.


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Rostock/Stadtweide

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: Aus 120 m Höhe senden mit jeweils 2 kW N-Joy (88,9 MHz) und Antenne Mecklenburg-Vorpommern (97,3 MHz). In 85 m Höhe sind die Antennen für NDR 1 Radio MV (95,8 MHz / 160 Watt), Ostseewelle (105,6 MHz / 160 Watt) und LOHRO 107,9 (100 Watt) montiert. Für den DLF (106,5 MHz / 1 kW) befindet sich noch eine Antenne in 80 m Höhe. Im TV-Bereich senden im DVB-T-Verfahren heute das NDR Bouquet (Kanal 29) und das ZDF-Bouquet (Kanal 46). Beide haben eine Leistung von 1 kW. Update 2015: In der Nacht vom 4. auf den 5. August 2014 wurden sämtliche Sender am Standort Stadtweide stillgelegt – die Programme werden seitdem vom Sender Rostock/Toitenwinkel ausgestrahlt. Am Fernmeldeturm Stadtweide wurden die Sendeantennen anschließend demontiert.


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Sassnitz (Rügen)

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)21.03.2016: Nahe der Spitze eines Mobilfunkmasts im Südwesten von Sassnitz sind in 63 m Höhe Antennenfelder montiert, die für die Ausstrahlung von DeutschlandRadio Kultur auf 101,4 MHz und Deutschlandfunk auf 104,0 MHz genutzt werden. Die Sendeleistung beträgt in beiden Fällen 8 kW.


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Schwerin-Zippendorf

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: Am Rand der Schweriner Plattenbausiedlung Neu-Zippendorf stehen sowohl der Fernsehturm aus den 60er Jahren mit 136 Metern Höhe als auch der Stahlrohrmast der Telekom mit einer Gesamthöhe von 273 Metern. Zur Abstrahlung der Radio- und TV-Programme dient heute ausschließlich der Stahlrohrmast. Am Fernsehturm sind noch Richtfunkantennen montiert. Der GFK-Zylinder an der Spitze ist funktionslos. Sehr zu empfehlen ist das Cafe auf 100 Metern sowie die Aussichtskanzel in 97 Metern Höhe. Beide Etagen sind per Fahrstuhl zu erreichen.

Zu den technischen Daten: Mit einer Leistung von 100 kW aus 217 m Höhe senden vom Stahlrohrmast NDR 2 (98,5 MHz), NDR Info (105,3 MHz), Antenne Mecklenburg-Vorpommern (101,3 MHz) und die Ostseewelle (107,3 MHz). Eine Leistung von 30 kW in 187 Meter Höhe haben NDR 1 Radio MV (92,8 MHz) und NDR Kultur (89,2 MHz). Mit nur 2 kW in 217 Metern Höhe kommen N-JOY (99,5 MHz) und Deutschlandfunk (106,3 MHz) aus. DeutschlandRadio Kultur auf 95,3 MHz hat zwar eine Leistung von 100 kW, nutzt aber die Antenne in 187 m Höhe. Nachträglich wurden Radio Teddy (102,9 MHz, 0,16 kW) und Radio Paradiso (103,9 MHz, 0.2 kW) aufgeschaltet. Die Antennen hierfür befinden sich in einer Höhe von 127 m. In der Planung ist außerdem die Ausstrahlung des Schlagersenders Radio B2 (90,1 MHz, 0,8 kW, 120 m). Im TV-Bereich sendeten vor der Inbetriebnahme von DVB-T die ARD auf Kanal E11 mit 90 kW, das ZDF auf Kanal 54 mit 100 kW und das NDR Fernsehen auf Kanal 29 mit 450 kW. Im TV-Bereich senden heute im DVB-T-Verfahren das NDR Bouquet (Kanal 26) und das ZDF-Bouquet (Kanal 53). Beide haben eine Leistung von 50 kW.


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Stralsund

(DFMG)05.10.2013: Aus  einer Höhe von 85 bis 92 Metern werden von diesem Fernmeldeturm Deutschlandfunk (89,3 MHz/0,25 kW, 92 m), NDR 1 Radio MV (92,1 MHz/0,4 kW, 92 m) und Klassik Radio (98,9 MHz/0,4 kW, 88 m) ausgestrahlt. Ferner ist die Frequenz 96,3 MHz mit 0,1 kW geplant, aber derzeit nicht in Betrieb. 31.05.2016: Zwischenzeitlich ist der Sender auf 96,3 MHz, allerdings mit nur 0,08 kW,  auf Sendung gegangen. Ausgestrahlt wird NDR 1 Radio MV. Auf dessen bisheriger Frequenz 92,1 MHz sendet nun DeutschlandRadio Kultur. Seit dem 18. Mai 2016 ist Radio TEDDY auf 93,0 MHz (0,13 kW, 85 m) auf Sendung. Einen Tag später kam Radio Paradiso auf 103,6 MHz (0,25 kW, 85 m) hinzu. Da Klassik Radio deutschlandweit diverse UKW-Frequenzen zurückgegeben hat – darunter auch seine Frequenz in Stralsund -, soll auf 98,9 MHz demnächst der Schlagersender Radio B2 auf Sendung gehen. Zudem ist auf 106,3 MHz (0,5 kW, 88 m) die Ausstrahlung von sunshine live geplant.



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Waren/Müritz

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: In einer Höhe von 85 m sind Antennen für den Deutschlandfunk (91,3 MHz), die Ostseewelle (93,0 MHz) und Antenne MV (98,3 MHz) montiert. Alle Sender haben eine Leistung von 200 W.


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Wismar-Werft

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: Auf dem Dach der Aker-Yards-Werft befinden sich die Sendeantennen für Antenne Mecklenburg-Vorpommern (88,7 MHz / 0,2 kW), Ostseewelle (93,7 MHz / 0,1 kW) und NDR 1 Radio MV (96,2 MHz / 0,2 kW). Außerdem sendet von hier aus Klassik Radio (97,0 MHz/0,5 kW) geplant. Die veröffentlichte Antennenhöhe von 75 m scheint indes etwas zu hoch gegriffen.

31.05.2016: Da Klassik Radio zwischenzeitlich deutschlandweit zahlreiche UKW-Frequenzen zurückgegeben hat – darunter auch Wismar -, konnte die Klassik-Radio-Frequenz an diesem Standort neu vergeben werden. Die Ausschreibung gewann der Schlagersender Radio B2.


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Wöbbelin

(ehemals Mediabroadcast)24.01.2013: Hierbei handelt es sich um den ehemaligen MW-Sender von MEGARADIO auf 576 kHz. Der Sender strahlte mit einer Leisrung von 250 kW gerichtet nach 140 Grad (Süd-Osten) ab. Nach der Insolvenz von MEGARADIO ist die Anlage abgeschaltet. Für denselben Standort ist auch die 999 kHz mit einer Leistung von 20 kW koordiniert, allerdings schon längere Zeit außer Betrieb. Das gesamte Areal wirkt sehr heruntergekommen. Zudem hat kurze Zeit vor meiner Besichtung rund um die Sendetürme ein „Flächenbrand“ große Teile der Vegetation vernichtet. Die Besichtigung der Anlage gestaltet sich schwierig, da die Telekom nur noch die wenigen Quadratmeter für die Türme vom neuen Eigentümer des Geländes zurückgemietet hat. Foto 4 zeigt die nach dem Flächenbrand erheblich beschädigte Vegetation unterhalb des nördlichen Sendemasts. Der Mast selbst hat wohl keinen Schaden genommen – ein kleines Wunder, wenn man bedenkt, in welcher Höhe die im Hintergrund stehende Birke noch verkohlt und abgestorben ist. Update vom 01. April 2007: Die Sendemasten wurden im Frühjahr 2006 demontiert. Lediglich die Sendehäuschen und die umliegenden Gebäude stehen noch.


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Wolgast

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: der Standort dient als Füllsender für NDR 1 Radio MV (89,0 MHz mit 0,4 kW/80 m), N-Joy (93,2 MHz mit 0,3 kW/80 m) sowie der Ostseewelle (100,0 MHz/0,5 kW/allerdings von einer niedrigeren Antenne aus 61 m). Im TV-Bereich senden im DVB-T-Verfahren heute das NDR Bouquet (Kanal 36) und das ZDF-Bouquet (Kanal 37). Beide haben eine Leistung von 1 kW. Die Polarisation an diesem Standort ist für die TV-Sender vertikal.


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Züssow

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)24.01.2013: Die Anlage war ein reiner Fernsehsender im PAL-Betrieb. Von hier aus strahlten ARD (Kanal E36 mit 100kW), NDR-Fernsehen (Kanal E23 mit 200 kW) und ZDF (Kanal E51 mit 200 kW) aus. Seit der Inbetriebnahme von DVB-T in dieser Region ist der Sender abgeschaltet.


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