Archiv für Berlin

Berlin-Britz

(Deutschlandradio) – Der Sender Berlin-Britz war früher die wichtigste Sendeeinrichtung des damaligen RIAS. Auf dem Gelände befindet sich zum einen der Berliner UKW-Sender des „Deutschlandradio Kultur“ (89,6 MHz/100 kW), zum anderen aber auch ein MW-Sender für dasselbe Programm (990 kHz/100 kW). Auf der MW-Frequenz 855 kHz (25 kW) wird zudem ein Programm-Bouquet mit „DeutschlandRadio Wissen“ und einer Endlos-Nachrichtenschleife im DRM-Modus ausgestrahlt. Die Ausstrahlung der Frequenz 855 kHz endete am 19.09.2012. Der hierfür vewendete 146 m hohe Sendemast wurde zwischen dem 5. und 8. November 2012 abgerissen. Die beiden KW-Sender auf 6005  kHz (100 kW) und 6190 kHz (17 kW) sind seit September 2007 bzw. seit April 2012 inaktiv. 04.09.2013: Am 4. September 2013 um 11:38 hat „DeutschlandRadio Kultur“ seinen Mittelwellensender auf 990 kHz endgültig abgeschaltet. Da auch die UKW-Frequenz 89,6 kHz im April 2013 zum Alexanderplatz (von dort mit 20 kW statt mit 100 kW aus Britz) verlagert worden ist, wird von Britz aus kein Hörfunkprogramm mehr ausgestrahlt.



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Berlin-Kreuzberg (Postgiroamt)

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH) – auf dem Hochhaus des Postgiroamts Berlin im Stadtteil Kreuzberg befinden sich in 130 m Höhe die Sendeanlagen für NPR WW (104,1 MHz/0,4 kW). Aus einer Höhe von 99 m senden „88vier“ (88,4 MHz/0.5 kW) und Radio B2 (96,7 MHz/0,5 kW). Eine weitere Antennenanlage befindet sich in 93 m für Radio Russkij (97,2 MHz/0,1 kW). 31.05.2016: Am 19. Mai 2016 wurden alle vier UKW-Sendeanlagen an diesem Standort stillgelegt, da das Gebäude in naher Zukunft umgebaut werden soll. Nach der Abschaltung in Kreuzberg ging der neue Standort Berlin-Schöneberg auf identischen Frequenzen, aber mit erhöhter Sendeleistung in Betrieb.



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Berlin-Schöneberg

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)07.04.2016: Der Standort Berlin-Schöneberg in der Winterfeldtstraße ersetzt den bisherigen Standort Berlin-Kreuzberg/Postgiroamt – das dortige Gebäude soll zu einem Wohnungskomplex umgestaltet werden. Derzeit werden die Frequenzen von Kreuzberg nach Schöneberg umkoordiniert. In Planung sind von einer Antennenanlage in 95 m Höhe: 88vier (88,4 MHz/2 kW), Radio France International (96,7 MHz/0,8 kW), Radio Russkij (97,2 MHz/0,16 kW) und National Public Radio (104,1 MHz/0,63 kW). Zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen fanden gerade Antennenarbeiten an der Spitze des Mastes statt. 31.05.2016: Am 19. Mai 2016 wurde dieser Sendestandort mit den oben genannten Parametern in Betrieb genommen, nachdem der Standort Berlin-Kreuzberg stillgelegt worden ist.



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Berlin/Alexanderplatz

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH) – 25.01.2013: Aus einer Antennenhöhe zwischen 293 und 323 m senden nahezu alle Berliner Privat- und ÖR-Programme. Auf Sendung sind Star FM 87.9 (87,9 MHz/1 kW), Radio Teddy (90,2 MHz/16 kW), Berliner Rundfunk (91,4 MHz/100 kW), Jam FM (93,6 MHz/2,4 kW), r.s.2 (94,3 MHz/25 kW), RBB Radio EIns (95,8 MHz/100 kW), Deutschlandfunk (97,7 MHz/100 kW), Kiss FM (98,8 MHz/1 kW), Antenne Brandenburg (99,7 MHz/100 kW), Flux FM (100,6 MHz/12,6 MHz), Klassik Radio (101,3 MHz/4 kW), Radyo Metropol FM (101,9 MHz/0,5 kW), RBB Radio Fritz (102,6 MHz/15 kW), Energy Berlin (103,4 MHz/8 kW), 104.6 RTL (104,6 MHz/10 kW), Spree Radio (105,5 MHz/5 kW) und Radio B2 (106,0 MHz/1 kW). Da der Fernsehbereich in Berlin bereits im Sommer 2003 auf DVB-T umgestellt worden ist, senden nun vom Fernsehturm RBB-Bouquet 1 (Kanal 27 / 120 kW), das ZDFmobil-Bouquet (Kanal 33 / 50 kW), das RBB-Bouquet 2 (Kanal 47 / 100 kW), das ProSiebenSat.1 Media Bouquet (Kanal 44 / 120 kW), das RTL Group-Bouquet (Kanal 25 / 20 kW), das gemischte Bouquet 1 (Kanal 50 / 50 kW) und das gemischte Bouquet 2 (Kanal 56 /10 kW), das gemischte Bouquet 3 (Kanal 39/20 kW) und das gemischte Bouquet 4 (Kanal 59/10 kW).


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Berlin/Funkturm auf dem Messegelände

Der Funkturm mit einer Höhe von 138 Metern und seinem Restaurant auf 55 Metern Höhe ist das Wahrzeichen des Messegeländes. Er ist am 3. September 1926 eingeweiht worden. Nur 9 Jahre lang diente er als Antenne für den Sender Witzleben. Ein Feuer im Jahr 1935 zerstörte die Sendeanlagen. In den 50er Jahren kamen noch einmal UKW-Übertragungen von diesem Turm. Antennen sind auch heute noch an der Spitze vorhanden – allerdings sind sie im Moment offenbar funktionslos.


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Berlin/Schäferberg

(DFMG Deutsche Funkturm GmbH)19.08.2012: Dem Fernmeldeturm Schäferberg kam während der Zeit des Kalten Krieges eine wichtige Funktion zu, um Berlin kommunikationstechnisch mit der Bundesrepublik zu verbinden: Hier befand sich die Berliner Station für eine Richtfunk-Strecke zum Torfhaus im Harz. Verwendet wurden zwei Parabolantennen mit 18 m Durchmesser, die am Schaft des Turms befestigt waren. Diese Überhorizont-Richtfunkverbindung war von 1964 bis Anfang der 90er Jahre in Betrieb. Eine zweite Richtfunkverbindung bestand zwischen dem Fernmeldeturm Schäferberg und Gartow in Niedersachsen (Sender Höhbeck). Hierfür trug der Turm an seiner Spitze rechteckige, gitterförmige Antennen.

Heute werden auf UKW die Programme „88vier“ (90,7 MHz/0,1 kW), BBC World Service (94,8 MHz/4 kW) und BB Radio (107,5 MHz/13 kW) ausgestrahlt. Zudem dient der Standort als DVB-T-Sender für alle neun Berliner Bouquets.


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Berlin/Scholzplatz

(rbb)25.01.2013: Die im Jahr 1963 errichtete Anlage hat eine Gesamthöhe von 230 m und war als Ersatz für den nie realisierten West-Berliner Fernsehturm gebaut worden. Heute ist er der einzige vom rbb in Eigenregie betriebene Sender. Aus einer Höhe von 215 m werden mit jeweils 80 kW die rbb-Radioprogramme Berlin 88,8 (88,8 MHz), Kulturradio (92,4 MHz) und Funkhaus Europa (in Kooperation mit dem WDR) (96,3 MHz) ausgestrahlt. Dieselbe Antenne nutzt Jazz Radio (106,8 MHz/2 kW), rbb infoRADIO (93,1 MHz/25 kW) und Radio Paradiso (98,2 MHz/8 kW). Auch Fernsehprogramme werden im DVB-T-Standard von diesem Standort ausgestrahlt. Auf Sendung sind ARD-RBB-Mux (Kanal 27/10 kW) und RBB Mux 2 (Kanal 47/20 kW). Im Gegensatz zum Sender Alexanderplatz erfolgt die TV-Abstrahlung hier in vertikaler Polarisation. Vor der Umstellung auf digitales Fernsehen im Jahr 2003 diente der Mast zur Ausstrahlung des ARD-Fernsehprogramms in analogem PAL (Kanal 7/100 kW).


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